Bericht zur Militärdienstverweigerung aus Gewissensgründen

Analytischer Bericht des UN-Hochkommissariats für Menschenrechte der Vereinten Nationen

Zur aktuellen 35. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats hat das Hochkommissariat für Menschenrechte der Vereinten Nationen am 1. Mai 2017 seinen Bericht zur Militärdienstverweigerung aus Gewissensgründen vorgelegt.
Dieser im 4-Jahres-Turnus zu erstellende Report gibt einen Überblick über (völker-)rechtliche Entwicklungen seit  2013, Best-Practice-Beispiele und fortbestehende Herausforderungen /Probleme. Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur menschenrechtskonformen Umsetzung des Rechts auf KDV  schließen den Bericht ab.

Für den materialreichen Bericht (Link s.o.) haben 19 UNO-Mitgliedsstaaten, 6 nationale Menschenrechtsinstitutionen und 18 Nichtregierungsorganisationen ihren Beitrag geliefert, die jeweiligen Eingaben sind im Einzelnen dokumentiert.

In diesem Zusammenhang ist auch die EAK vertreten – als Mitgliedsorganisation des Europäischen Büros für KDV (EBCO) und als Unterzeichnerin eines Schreibens, das – angeregt durch die Deutsche Ostasienmission- beim Verfassungsgerichtshof von Südkorea für die Respektierung des Menschenrechts auf KDV wirbt.