Aktuelles

Evangelische Landeskirche in Württemberg

(12.11.2017) Zu Beginn des Reformationsjahres hat die Landessynode die „Erklärung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu deutschen Rüstungsexporten“ beschlossen. Sie wurde im März 2017 von Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July abgegeben. In der Erklärung geht es zwar um deutsche Rüstungsexporte, speziell um das Problem der Kleinwaffen, sie nimmt jedoch das Kern- und Querschnittsthema Frieden insgesamt in den Blick.

EKD

(10.11.2017) Streiten ist nach Auffassung des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, ein zentrales Element einer demokratischen Kultur. Wichtig sei dabei aber, dass eine demokratische Streitkultur wieder stark gemacht werde. „Streit ist erst einmal nichts Verwerfliches, sondern er hat auch sein Gutes. Erst recht, wenn es uns gelingt, die Sicht unseres Gegenübers nachzuvollziehen. Denn auch im Streiten können wir lernen, die Perspektiven zu wechseln“, macht der Theologe dabei klar.

Ökumenische Friedensdekade

(09.11.2017) Vom 12. bis zum 22. November werden im Rahmen der jährlich stattfindenden Ökumenischen FriedensDekade auch in diesem Jahr bundesweit tausende Veranstaltungen durchgeführt. Unter dem Jahresmotto „STREIT!“ greifen Kirchengemeinden und Friedensgruppen in Gottesdiensten, Friedensgebeten und auf Veranstaltungen das Friedensthema auf.  Die Schirmherrschaft für die diesjährige FriedensDekade hat Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, übernommen.

AGDF

(27.10.2017) Das Reformationsjubiläum könnte nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, Anlass sein, den Friedensauftrag der Kirchen wieder neu zu entdecken.

Neuer Unterstützer: Evang. Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden

Jugendlichen in aller Welt engagieren sich gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Die Aktion Rote Hand entstand in Deutschland 2003 und breitete sich schnell international aus.

An Aktive in der Friedensbewegung und anderen sozialen Bewegungen

Ein außergewöhnlicher, der Not gehorchender Aufruf wurde am 6.11.2017 veröffentlicht: vier Gewerkschaftsvorsitzenden, neben einem Nobelpreisträger, führende Vertreterinnen und Vertreter der Friedens- und Umweltbewegung, neben bekannten Künstlerinnen und Künstlern, kritische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sowie Engagierte aus den Bewegungen für Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt wenden sich an die Öffentlichkeit mit dem Appell „abrüsten statt aufrüsten“.

EKD-Materialheft zum "Tag der Menschenrechte 2017"

(3. November 2017) Mit einem Materialheft macht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auf die weltweit schwierige Situation der Presse- und Meinungsfreiheit aufmerksam. Ob in der Türkei, in Russland oder China - in vielen Staaten laufen Journalistinnen und Journalisten Gefahr, aufgrund ihrer Arbeit überwacht oder durch Zensur, Gefängnis oder gar gezielten Mord zum Schweigen gebracht zu werden.

Ökumenischen Forum in Hamburg 29.11.2017

zusammen mit dem Bundesweiten Netzwerk Friedensbildung, dem Projekt „Friedenslogik weiterdenken“ der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und der Aktionsgemeinschaft Dienste für den Frieden (AGDF) und anderen lädt die Arbeitsstelle Ökumene – Menschenrechte – Flucht – Friedensbildung der Evangelisch-Luth. Nordkirche zum fachlichen Austausch ein.

Der Fachtag findet statt am Mittwoch, dem 29. November 2017 von 10:00 – 15:00 Uhr im Ökumenischen Forum in Hamburg.

Weitere Informationen siehe Programmflyer.

13.09.2018

Viele Kirchen wollen sich auf den Weg begeben, „Kirche des gerechten Friedens“ zu werden. Für diesen Weg braucht es Menschen, die sich dafür engagiert und qualifiziert einsetzen. Diese Fortbildung  will jeden persönlich für diesen Weg stärken. Des Weiteren geht es darum, wie der aktive und konstruktive Umgang mit Konflikten im pädagogischen Prozess vermittelt werden kann. Die Fortbildung findet bewusst an vier verschiedenen „Begegnungsorten des Friedens“ in der Landeskirche Hannovers statt, da so die vielfältigen Möglichkeiten  von Friedensarbeit kennengelernt werden können.

Berlin, Brandenburger Tor (11 Uhr) 18.11.2017
Menschenkette zwischen den Botschaften von USA und Nordkorea

Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Donald Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Der US-Präsident droht mit der „Vernichtung Nordkoreas“. Der nordkoreanische Außenminister warnte, der US-Präsident habe „die Zündschnur für Krieg entflammt“. Nordkorea erwägt den Test einer Wasserstoffbombe.

Die Forderung

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