Mit Kerzen und Liedern ein Signal für den Frieden in die Welt gesendet

Evangelische Friedensarbeit

(15.07.2017) Mit Kerzen und Liedern haben mehr als 200 Menschen von Wittenberg aus ein deutliches Signal für den Frieden in die Welt gesendet. Schweigend zogen sie mit Kerzen und Lichtern in der Hand von der Schlosskirche durch die Stadt zum Marktplatz, um dort, unterstützt von einem jungen Chor aus Maulbronn, das „Dona nobis pacem“ zu singen.

„Heute Abend wollen wir den Frieden feiern mit diesem Lichterweg bei der Weltausstellung Reformation“, freute sich Dr. Christoph Münchow, der Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden. Und Wolfgang Buff, der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und Mitglied im Vorbereitungskreis der Themenwoche Frieden auf der Weltausstellung Reformation, betonte: „Es ist schöner , dass heute ein solches Zeichen für den Frieden von so vielen Menschen hier von Wittenberg ausgeht in das Land.“ Die friedliche Revolution in der DDR habe gezeigt, dass auch ein Protest mit Kerzen und Liedern erfolgreich sein könne, meinte er. Und fügte hinzu: „Schön, dass so viele heute gekommen sind.“

Die Initiative zu diesem Lichterweg hatten die Freiwilligen und Volunteers der Weltausstellung Reformation ergriffen und vorgeschlagen, nach einem Konzert am Wittenberger Schloss gerade in der Themenwoche Frieden ein solches Zeichen zu geben. „Und diesen Vorschlag haben wir gerne aufgenommen und der Erfolg heute zeigt, dass es richtig war, einen solchen Lichterweg zu machen“, so Christoph Münchow. 
(Dieter Junker)

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