Aktuelles

EAK

(30.01.2018) Die Friedensbeauftragten von neun evangelischen Landeskirchen haben sich in Schreiben an Bundestagsabgeordnete, die in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im Haushalts- oder Verteidigungsausschuss des Bundestages waren, gewandt und sie darin aufgefordert, in der kommenden Legislaturperiode und bei den Koalitionsverhandlungen die Forderung der NATO nach einer Erhöhung des Verteidigungshaushaltes um zwei Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes abzulehnen und stattdessen zivilen Strategien der Prävention und Konfliktbearbeitung den Vorrang zu geben.

Evangelische Friedensarbeit

(29.01.2018) Der Rückblick auf das Reformationsjubiläum, die aktuellen Prozesse in den Landeskirchen auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens und der Blick auf das Schwerpunktthema Frieden bei der EKD-Synode 2019 stehen im Mittelpunkt der neunten Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die am 4. und 5. Februar in der Evangelischen Akademie in Loccum zusammenkommt.

(24.01.2018) Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) trauert um Dr. Peter Schicketanz, der vor wenigen Tagen im Alter von 86 Jahren verstorben ist. Der evangelische Pfarrer setzte sich über Jahrzehnte hinweg für die Bausoldaten in der Nationalen Volksarmee der DDR ein, ebenso aber auch für eine Seelsorge an Wehrpflichtigen in der DDR. „Peter Schicketanz stand als Pfarrer immer wieder Menschen zur Seite, die aus ihrem Gewissen heraus den Dienst mit der Waffe ablehnten.

ÖRK

(24.01.2018) In seiner Botschaft an das Weltwirtschaftsforum hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, verdeutlicht, dass es für ihn kaum eine größere Antithese zur Vision von einem gemeinsamen Leben und einer geteilten Verantwortung geben könne als die fortdauernde Existenz von Nuklearwaffen und deren Unterstützung durch Politik und Gesellschaft.

AGDF

(22.01.2018) Nach der Ankündigung der Bundesregierung, Waffenlieferungen in Länder zu stoppen, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, hält es die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) für angebracht, auch die deutschen Rüstungsexporte an die Türkei wegen ihrer Kriegsbeteiligung in Syrien umgehend einzustellen. „Es kann nicht angehen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers

Link zur ARD-Reportage: https://goo.gl/Zsu7Nk - Dass deutsche Firmen Rüstungsgüter in alle Welt exportieren und dabei viel Geld verdienen ist keine neue Erkenntnis, aber eine die zunehmend öffentliche Kritik hervor ruft. Insbesondere wenn sich deutsche Rüstungsgüter in Spannungs- und Konfliktgebieten wieder finden, obwohl in diese keinesfalls exportiert werden dürfte. Die ARD-Reportage „Bomben für die Welt“ zeigt wie die Firma Rheinmetall durch ausländische Tochterunternehmen deutsche Rüstungsexportregeln umgeht.

EAK

Mit „Frieden Geht!“ wird sich in diesem Jahr ein Staffellauf gegen Rüstungsexporte von Oberndorf bis Berlin durch weite Teile Deutschlands bewegen. Das von einem breiten Netzwerk aus Trägerorganisationen – zu denen auch die EAK zählt – und Unterstützer*innen getragene Projekt wird somit ein weithin sichtbares Zeichen gegen den Export von Waffen setzen.

EAK

Das Projekt „Jugendliche werden Friedensstifter/innen“ ist ab sofort mit einer eigenen Seite im Internet vertreten. Unter www.friedensstifter-online.de finden Interessierte schnellen Zugang zu den teilnehmenden Landeskirchen und den dortigen Kontaktpersonen. An diese können sie sich bei Interesse an einem Friedensstifter-Training wenden. Zielgruppe des Projekts sind Schüler- und Konfirmandengruppen, die im Rahmen des Trainings zu Friedensstiftern und Friedensstifterinnen ausgebildet werden.

Evangelische Kirche im Rheinland

Die Evangelische Kirche im Rheinland fordert den längst überfälligen Abzug der letzten US-amerikanischen Atomwaffen aus Deutschland, die im rheinland-pfälzischen Büchel lagern. Das ist ein Aspekt eines Friedenswortes, das die Landessynode anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren als Diskussionsimpuls heute beschlossen hat.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die hohe Zahl von Minderjährigen in der Bundeswehr scharf kritisiert. Nach Medienberichten ist im vergangenen Jahr die Zahl von Soldatinnen und Soldaten, die bei Dienstantritt noch nicht volljährig waren, auf 2128 gestiegen. Das wäre die bisher höchste Anzahl von minderjährigen Soldaten in der Bundeswehr. „Diese Entwicklung ist erschreckend und so nicht hinnehmbar“, betont der EAK-Vorsitzende Dr. Christoph Münchow.

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