Aktuelles

07.02.2017

Die Arbeitsschwerpunkte für dieses Jahr, das Reformationsjubiläum, der Deutsche Evangelische Kirchentag und die Friedensarbeit der Landeskirchen stehen im Mittelpunkt der zweitägigen Mitgliederversammlung der EAK am 7. und 8. Februar in Kassel-Wilhelmshöhe. 

Nürnberg 24.03.2017

Am 24. und 25. März 2017 bieten wir wieder eine Multiplikatorenschulung in Nürnberg an. Sie richtet sich an interessierte Pädagog_innen, Student_innen, Lehrkräfte, Schüler_innen und interessierte Menschen.
Am Freitag den 24. März (ab 14:30) werden wir das Spiel einmal so durchspielen, wie es auch in Schulklassen gespielt wird,  und am Samstag, den 25. März lernen die Teilnehmer_innen die methodischen und inhaltlichen Hintergründe des Spiels kennen und reflektieren es in Bezug auf die eigene praktische Arbeit.

AGDF

Schwerter zu Pflugscharen , an dieses Wort des Propheten Micha, das zum Symbol der DDR-Friedensbewegung in den 1980er Jahren wurde, erinnert der Heidelberger Pfarrer Dr. Vincenzo Petracca mit einem Impuls zum Reformationsjubiläum. Und er erinnert daran, dass bereits bei einem anderen Luther-Jubiläum dieses Prophetenwort eine wichtige Rolle spielte.

Evangelische Friedensarbeit

(25.01.2017) Das Reformationsjubiläum ist nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, ein guter Anlass, sich des reformatorischen Erbes, wozu die Entdeckung des Friedensauftrages der Kirchen gehöre, zu erinnern. Und dazu gehört für Brahms, den vier Grundprinzipien der Reformation, dem solus Christus, dem sola scriptura, dem sola gratia und dem sola fide (Allein Christus, allein die Schrift, allein aus Gnade und allein der Glaube) heute ein „sola pax“, ein allein der Frieden, hinzuzufügen.

Evangelische Friedensarbeit

(23.01.2017) Der Stimme des gerechten Friedens trotz einer weltweiten Zunahme von Konflikten und Gewalt wieder mehr Gehör zu verschaffen, ist eine wichtige Aufgabe der evangelischen Friedensarbeit. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, bei der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD, die sich zu ihrer jährlichen Tagung in Wittenberg getroffen hat.

Der Flensburger Denkmalstreit in St. Marien in Flensburg (27.01.2017)

Die Evangelische Akademie der Nordkirche lädt ein zum " Flensburger Denkmalstreit" am 27. Januar 2017 um 19.00 Uhr nach St. Marien (Marienkirchhof 7) in Flensburg.
Eine gesellschaftliche und theologische Kontroverse I Begleitprogramm der Ausstellung "Neue Anfänge nach 1945? Wie die Landeskirchen Nordelbiens mit der NS-Vergangenheit umgingen".
In Kooperation mit der Akademie Sankelmark und dem Kirchenkreis Schleswig-Flensburg.

AGDF

Im Januar hat sich in Frankfurt am Main ein „Bundesweites Netzwerk Friedensbildung“ gegründet und eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. „Wir wollen die Friedensbildung in Deutschland fachlich und politisch stärken“, erklärte Ilka Hoffmann, Mitglied des Geschäftsführenden Vorstands der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für die Gründungsmitglieder. „Das ist bitter notwendig angesichts der weltweiten Kriege und Konflikte und nicht zuletzt wegen der zunehmenden Präsenz der Bundeswehr im Bildungswesen.“

Neues Projekt der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung gestartet

Nach einer Förderzusage durch das Institut für Auslandsbeziehungen konnte das Projekt noch in 2016 beginnen. Ziel des Projekts ist, „Friedenslogik“ in verschiedenen Feldern der Konfliktbearbeitung und Krisenprävention zu diskutieren, Handlungsansätze zu erarbeiten und diese in den politischen Dialog einzubringen. Was bedeutet friedenslogisches Handeln konkret? Welche Implikationen hat ein am Konzept Friedenslogik orientiertes Handeln? Wie können eigene Arbeitsansätze friedenslogisch weiterentwickelt werden? Was sind politische Herausforderungen der Friedenslogik?

Das Reformationsjubiläum und die aktuellen landeskirchlichen Prozesse „Kirche des gerechten Friedens werden“ stehen im Mittelpunkt der achten Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die sich am 23. und 24. Januar in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg trifft.

AGDF

Die Reformation bedeutete vor 500 Jahren eine Zeitenwende, sie erschütterte das Gefüge politischer Macht in Europa, sie schwächte die politische Macht des Papstes und leitete das Ende des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation ein. Die Reformation bereitete der Aufklärung den Boden. Mit dem Verlust der politischen und gesellschaftlichen Macht der Kirche schien auch die Religion langsam zu verschwinden.

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