Aktuelles

Die evangelischen Friedensverbände Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) kritisieren den Einsatz der Bundeswehr in Syrien und befürchten dadurch eine Ausweitung der Gewalt. Stattdessen fordern AGDF und EAK politische Verhandlungen und ein verstärktes zivilgesellschaftliches Engagement, heißt es in einem gemeinsamen Vorstandsbeschluss beider Verbände.

In Europa werden nach wie vor Kriegsdienstverweigerer diskriminiert und deren Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung aus Gewissensgründen missachtet. Dies betonte der Vorsitzende des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung (EBCO), Friedhelm Schneider aus Speyer, bei der Vorlage des EBCO-Jahresberichtes „Kriegsdienstverweigerung in Europa 2015“. „Während in früheren Jahren teils signifikante Fortschritte bei der Anerkennung des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung zu verzeichnen waren, war 2015 für Kriegsdienstverweigerer in Europa kein gutes Jahr“, bilanziert Friedhelm Schneider die aktuelle Situation.

Ratzeburg 18.02.2016

Vom 18. bis 20.Februar 2016 veranstaltet das Norddeutsche Netzwerk Friedenspädagogik eine Fachtagung mit dem Titel "Friedenslogisch denken und handeln - Zivile Konfliktbearbeitung als Leitbild" in Ratzeburg/ Bäk, Schleswig-Holstein.

Die Kooperation für den Frieden, ein Zusammenschluss von Friedensorganisationen und -initiativen, fordert die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, sich gegen die Entsendung deutscher Tornado-Flugzeuge und der Marine nach Syrien zu stellen.
Mehr dazu unter: 
www.koop-frieden.de

Hessen-Nassaus Kirchensynode hat sich deutlich gegen einen neuen Militäreinsatz gewandt. 
Die Resolution mit dem Titel „Der Frieden kann nicht mit Waffen gewonnen werden“ können sie nachlesen unter: www.ekhn.de

Das Forum Ziviler Friedensdienst hat einen Artikel zum Thema Ziviles Peacekeeping verfasst.
Nachzulesen unter: www.forumzfd.de

Evangelische Akademie Tutzing 26.01.2016
Studientag der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD

„Friedenslogik“ und „Sicherheitslogik“ stehen einander als unterschiedliche Paradigmen mit unterschiedlichen normativen Grundannahmen gegenüber. Evangelische Friedensethik geht einerseits „friedenslogisch“ von der „vorrangigen Option der Gewaltlosigkeit“ aus, erkennt aber andererseits auch die „sicherheitslogische“ Perspektive an und sucht die analytischen und konstruktiven Potentiale beider Paradigmen auf dem Weg zu einem inklusiven und gerechten Frieden zu entfalten.

Der Studientag möchte diese Potentiale herausarbeiten und prüfen, welche Ressourcen christliche Friedensspiritualität, Friedenstheologie und Friedensethik in die Suche nach einer dauerhaften Friedensordnung des „gemeinsamen Hauses Europa“ einbringen kann. Der Studientag ist von der Überzeugung getragen, dass das christliche Friedenszeugnis zum einen die besondere und unverwechselbare lebendige Stimme des Evangeliums zur Geltung bringt, andererseits aber auch Orientierungswissen bereit stellt für sachhaltige Analysen und anschlussfähige politische Strategien in lokalen, regionalen und globalen Handlungskontexten.

Mehr dazu unter: www.evangelische-friedensarbeit.de.

Der Bundesausschuss Friedensratschlag und die Kooperation für den Frieden rufen friedensbewegte Menschen und Organisationen auf, für Rüstungskonversion verstärkt wieder in der Öffentlichkeit zu werben. Auch die Ergebnisse der kommenden Gewerkschaftstage der beiden großen Gewerkschaften IG Metall und Ver.di sind dafür geeignet.
Mehr dazu unter: www.friedensratschlag.de

Einen Überblick über die Arbeit von Connection e.V. für den Zeitraum vom September bis November 2015 erhalten sie hier: connection-ev.org.

Quelle:

Fotos, Videos und weitere Informationen zur 12.Synode der EKD Anfang November finden sie unter: twitter.com/eFriedensarbeit.

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