Aktuelles

Mit der Ausstellung „Frieden geht anders!“ zeigt das Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau Alternativen zu den gegenwärtigen Versuchen auf, Konflikte in der Welt mit militärischer Gewalt zu lösen. 
Hinweise zu den Veranstaltungsorten und weiteres finden sie unter: friedensbildung.de.

Eine Gruppe friedensbewegter Christen aus der evangelischen Landeskirche in Baden sieht angesichts der zunehmende Akzeptanz von Gewalt als politisches Lösungsmittel in Politik und Gesellschaft die dringende Notwendigkeit gekommen, darüber nachzudenken, ob nicht auch die Kirchen an dieser verhängnisvollen Entwicklung eine Mitschuld tragen.

Heike Staff ist gestorben

Für viele ist es noch immer kaum zu fassen: Am 27. Oktober ist Heike Staff nach langer Krankheit verstorben.

Für die Geschäftsstelle, die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden und das Konsortium Ziviler Friedensdienst (ZFD) bedeutet ihr Tod einen schweren Verlust. Alle, die sie kennenlernen und mit ihr zusammenarbeiten durften, trauern um eine lebensfrohe und engagierte Freundin und Kollegin.

Den vollständigen Nachruf finden sie auf der Internetseite der AGDF unter: friedensdienst.de.

Quelle:

Eine Willkommensaktion mehrerer Verbände für Flüchtlinge wird im Internet mit Hasskommentaren von Asylgegnern quittiert. Die Sprecherin der Diakonie Deutschland, Ute Burbach-Tasso, sagte am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd), inzwischen seien im sozialen Netzwerk Facebook rund 3.000 Kommentare zu der Aktion geschrieben worden. In der großen Mehrzahl würden Mitarbeiter und Flüchtlinge beschimpft und diskreditiert. Auch Morddrohungen seien unter den Kommentaren. Das Ausmaß und der Ton der Hass-Kommentare seien für den Verband neu. 

Den vollständigen Artikel finden sie auf: www.evangelische-friedensarbeit.de.

Deutschland hat im ersten Halbjahr 2015 mehr Waffenexporte genehmigt als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Den ganzen Artikel finden sie auf: www.evangelische-friedensarbeit.de.

Fotos von der Konferenz „Frieden lernen! Perspektiven einer Friedensbildung im 21. Jahrhundert“ in Koblenz-Landau finden sie unter: twitter.com/Friedensarbeit

Markus A.Weingardt, Mitglied der EAK, hat auf evangelisch.de einen interessanten Artikel zum Thema Rüstungsausgaben und -lieferungen geschrieben, nachzulesen unter: www.evangelisch.de.

Die Flüchtlingsfrage stellt aus friedenspädagogischer Sicht eine große Lern- und Entwicklungsmöglichkeit für die deutsche Gesellschaft dar. „Diese Chance kann nur genutzt werden, wenn wir uns sowohl der bestehenden Risiken wie auch der Ressourcen bewusst werden, die uns zur Verfügung stehen“, wurde auf der Tagung „Frieden lernen! Perspektiven einer Friedensbildung im 21. Jahrhundert“ in Koblenz betont.

Die Bedeutung der Friedensbildung an den Schulen hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, nachdrücklich unterstrichen. „Es ist wichtig, dass die Schulen den jungen Menschen Wege aufzeigen, wie Konflikte gewaltfrei zu lösen sind und unsere Welt friedlicher und gerechter gestaltet werden kann“, so Renke Brahms anlässlich der Konferenz „Frieden lernen! Perspektiven einer Friedensbildung im 21. Jahrhundert“ an der Universität Koblenz-Landau in Koblenz.

Der gerechte Frieden muss das Leitbild der künftigen deutschen Außen- und Sicherheitspolitik sein. Das hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in einem heute in Berlin veröffentlichten friedenspolitischen Positionspapier zum Weißbuch-Verfahren bekräftigt. Die im Rahmen eines Fachgesprächs vorgestellten Thesen sind der offizielle EKD-Beitrag zum  „Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr 2016“. Das Weißbuch ist die Grundlage deutscher Sicherheitspolitik und entsteht in diesem Jahr erstmals in einem umfassenden gesellschaftlichen Beteiligungsprozess.

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