EAK Rundbrief August 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

haben wir womöglich die Chance zur Begegnung mit Gott bei der EKD-Synode in Magdeburg verpasst? Diese Frage beschäftigt mich seit November letzten Jahres. Und ich frage mich immer wieder, ob wir in unserem Alltagskarussell, in unserer Hektik und in unserem Schubladendenken zu blind geworden sind für die kleinen Begegnungen im Alltag mit Gott.

Im letzten Jahr war ich auf der EKD-Synode. Im Forum des Maritim Hotels hatten überwiegend christliche Organisationen und Institutionen Infostände aufgebaut und warteten auf Gäste die vorbei kommen würden um Ihr Angebot  über Frieden, ehrenamtliches Engagement, fairen Handel oder die christliche Arbeit mit Kindern und die Friedensarbeit zu präsentieren. Alles schien in dem turmhohen Foyer des vornehmen Maritim Hotels, mit seinen hochglanzpolierten Treppengeländern und Türklinken, der lebensgroßen Elchstatue am Eingang, den schick gekleideten Angestellten des Hotels sowie den Ausstellern und Synodalen in Hemd und Krawatte oder im Kleid sehr edel. Da passte der alte Mann mit zerzaustem Haar und langem weißen Bart, in ausgeleiertem Ringelpullover und mit zerschlissener Jeans, der mit nach vorn übergebeugter Körperhaltung, mit dreckigen Füßen in abgetragenen Sandalen das Foyer betrat  nur schwerlich ins Bild. Verstohlen gingen die Blicke der  meisten Anwesenden zu ihm hin und verfolgten ihn. Was will der hier?

Ja, sein Anblick wirkte in dieser glänzenden Halle wie ein Gegensatz. Was folgte war für mich jedoch ein größerer Widerspruch: Angestellte kamen, um den alten Mann dazu zu bringen, wieder zu verschwinden. Zurück hinaus in den Regen.  Es kam zu einem kleinen Tumult. Aufgeregte Stimmen hallten lauter in der hohen Halle. Deutliche Gesten von Angestellten die nach draußen wiesen waren wahrzunehmen. Weitere Angestellte eilten zur Hilfe, um den Störenfried  zu entfernen. Die meisten Standbetreuer und Gäste der Synode im Foyer aber wandten sich ab.

Ich bin mir sicher, dass Jede/r von uns eine ähnliche Situation schon erlebt hat und daran vielleicht gar nichts Besonderes findet. Ich frage mich nur, warum sich die Situation in einem Raum voll mit Christen genauso zutragen musste? Und hätte sich die gleiche Situation so auch in einer Kirche  zugetragen? Nein. Ich bin mir sicher, dass sie in einer Kirche anders verlaufen wäre. Aber sollte unsere aktive Nächstenliebe nicht unabhängig davon sein, an welchem Ort wir uns gerade befinden?  

Warum wurde der alte Mann hinausgeworfen? Er hatte nur dagesessen, auf einem Stuhl inmitten der Infostände auf der EKD Synode und sich ausgeruht. Wir wissen nicht, wer er war. Wer hat sich da hinter dem abstoßenden Äußeren verborgen? Was hätte er uns wohl zu erzählen gehabt – wenn man ihn angesprochen und willkommen geheißen hätte? Welche Chance der Begegnung haben wir evtl.  verpasst? Ich weiß es nicht. Und vielleicht sah die Situation aus einem anderen Blickwinkel auch ganz anders aus.

Was bleibt ist der nachhallende Eindruck, dass wir uns als geschlossene Gesellschaft von Christen in diesem Moment auch verschlossen zu haben - und verpasst haben uns zu öffnen. Zu öffnen für einen Nächsten, auch wenn er anders ist als wir. Zu öffnen für einen kleinen Alltagsmoment in Gott – vielleicht sogar mit Gott.

Jasmin Schwarz
 

Inhaltsverzeichnis

  • Brahms: Der Frieden gehört zum Kern der christlichen Botschaft und ist keine Randerscheinung
  • Evangelische Friedensarbeit trauert um Michael Held
  • Renke Brahms: Deutschland soll Atomwaffenverbotsvertrag beitreten
  • Renke Brahms: Gewaltfreie Instrumente der Konfliktbearbeitung stärken und bekannt machen
  • Harald Bretschneider ist ein „Wegbereiter der friedlichen Revolution in der DDR“
  • Renke Brahms: Neues Nachdenken über Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses ist nötig
  • EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms: Peter Steudtner sofort freilassen
  • Themenwoche Frieden ist gestartet
  • AGDF ruft zu Gebeten für Peter Steudtner und Mitgefangene auf
  • AGDF kritisiert scharf U-Haft für Peter Steudtner in der Türkei
  • Mit Kerzen und Liedern ein Signal für den Frieden in die Welt gesendet
  • Schwerter zu Pflugscharen - Zeichen christlicher Friedenshoffnung
  • Zwei Friedensprojekte aus dem Erzbistum Bamberg
  • Politisches Nachtgebet bei der Weltausstellung in Wittenberg
  • Deutsche Rüstungsexporte wieder stärker in den Blick nehmen
  • Eine pazifistische Stimme im Deutschen Bundestag - SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer im Gespräch im Café #Friedenswege bei der Weltausstellung Reformation in Wittenberg
  • Auch heute wieder „Schwerter zu Pflugscharen“
  • CivilPowker- das systemische Lernspiel zum zivilem Engagement bei internationalen Konflikten
  • Gewaltfreier Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus
  • Konferenz "Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht?"
  • Kreativ, provokant, gewaltfrei: gewaltfreie Aktionen planen, durchführen und Spaß haben
  • "Gewaltfreie Kommunikation - Lebendiges Lernen in Kirche und Gesellschaft"
  • In der Freiheit der Gnade die Schönheit des Gesetzes erkennen
  • "Zum Frieden berufen" (1. Korinther 7,15)
  • Bericht zur Militärdienstverweigerung aus Gewissensgründen

Aus der Arbeit der Evangelischen Friedensarbeit

Brahms: Der Frieden gehört zum Kern der christlichen Botschaft und ist keine Randerscheinung

(10.08.2017) Der Frieden gehört zum Kern der christlichen Botschaft und darf keine Randerscheinung sein. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, bei einem Vortrag im Marinemuseum in Wilhelmshaven im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „Mit Schwert und Talar. Drei Pastoren zwischen Kirche und Marine“.

Evangelische Friedensarbeit trauert um Michael Held

(08.08.2017) Die evangelische Friedensarbeit trauert um den Mitbegründer und langjährigen Sprecher des Ökumenischen Netzes in Deutschland, Michael Held aus Bad Hersfeld. „Das ist ein großer Verlust für die Friedensarbeit. Michael Held hat sich über Jahrzehnte hinweg für eine friedliche und gewaltfreie Welt eingesetzt und sich in vielen Gruppen, Verbänden und Organisationen für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung engagiert“, so Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Renke Brahms: Deutschland soll Atomwaffenverbotsvertrag beitreten

(03.08.2017) Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bundesregierung aufgefordert, dem von 122 Staaten beschlossenen Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. „Auch wenn sich die Bundesregierung leider nicht an den Verhandlungen bei den Vereinten Nationen beteiligt hat, so würde Deutschland damit dennoch ein wichtiges Zeichen für eine so dringend nötige Ächtung dieser Massenvernichtungswaffen auch an die Atommächte setzen“, ist Renke Brahms überzeugt.

Renke Brahms: Gewaltfreie Instrumente der Konfliktbearbeitung stärken und bekannt machen

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat anlässlich der Abschlussveranstaltung der Projektstelle „zivil statt militärisch“ der AGDF die Bedeutung einer zivilen, gewaltfreien Konfliktbearbeitung betont.

Harald Bretschneider ist ein „Wegbereiter der friedlichen Revolution in der DDR“

(27.07.2017) Sein Name ist untrennbar mit dem Motto der DDR-Friedensbewegung „Schwerter zu Pflugscharen“ verbunden, er gehört zu den Initiatoren der Friedensdekaden und er ist eine Symbolfigur der kirchlichen Friedensbewegung in der ehemaligen DDR: Harald Bretschneider aus Dresden. Am 30. Juli wird der Theologe 75 Jahre alt. „Harald Bretschneider gehört zu den Wegbereitern der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR“, so der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms.

Renke Brahms: Neues Nachdenken über Artikel 16 des Augsburger Bekenntnisses ist nötig

(22.06.2017) Ein neues Nachdenken über den Artikel 16 der Confessio Augustana, wonach Christen rechtmäßig Kriege führen können, hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, gefordert. Zum Gedenktag der Confessio Augustana (25. Juni) sprach sich der Theologe für eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Aussagen der lutherischen Bekenntnisschrift aus.

EKD-Friedensbeauftragter Renke Brahms: Peter Steudtner sofort freilassen

(18.07.2017) Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat die sofortige Freilassung des Deutschen Peter Steudtner und der anderen Teilnehmer, die Anfang Juli bei einem IT-Workshop in Istanbul festgenommen wurden, gefordert. „Dies ist augenscheinlich der Versuch der türkischen Regierung, die Arbeit von Menschenrechtsorganisationen im Land zu unterdrücken und Bürgerrechtler weiter einzuschüchtern“, kritisierte Renke Brahms, der auch der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche ist.

Themenwoche Frieden ist gestartet

(12.07.2017) In Wittenberg hat bei der Weltausstellung Reformation die Themenwoche Frieden begonnen. „Wir wollen dabei gelungene Beispiele einer nicht-militärischen Konfliktlösung vorstellen und solchen zivilen Wegen zum Frieden mehr Gehör verschaffen“, unterstrich Dr. Christoph Münchow, der Vorsitzende der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), bei der Eröffnungskonferenz von r2017 im Café #Friedenswege in Wittenberg.

Wissenswertes

AGDF ruft zu Gebeten für Peter Steudtner und Mitgefangene auf

(29.07.2017) Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) ruft zu Gebeten für den in der Türkei inhaftierten Menschenrechtler Peter Steudtner und seine Mitgefangenen auf.  Der Menschenrechtsaktivist aus Berlin, der auch für evangelische Friedensorganisationen tätig ist, war am 5. Juli mit weiteren Personen in Istanbul während eines Workshops zu IT-Management und den gewaltfreien Umfang mit Konflikten verhaftet worden. Am 18. Juli wurde von einem Haftrichter die Untersuchungshaft angeordnet.

AGDF kritisiert scharf U-Haft für Peter Steudtner in der Türkei

(18.07.2017) Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Entscheidung eines türkischen Haftrichters, den Deutschen Peter Steudtner und fünf weitere Menschenrechtler wegen der angeblichen Unterstützung von Terrororganisationen in Untersuchungshaft zu nehmen, scharf kritisiert und die Bundesregierung aufgefordert, sich gegenüber der türkischen Regierung mit allem Nachdruck für eine sofortige Freilassung der sechs Personen einzusetzen.

Mit Kerzen und Liedern ein Signal für den Frieden in die Welt gesendet

(15.07.2017) Mit Kerzen und Liedern haben mehr als 200 Menschen von Wittenberg aus ein deutliches Signal für den Frieden in die Welt gesendet. Schweigend zogen sie mit Kerzen und Lichtern in der Hand von der Schlosskirche durch die Stadt zum Marktplatz, um dort, unterstützt von einem jungen Chor aus Maulbronn, das „Dona nobis pacem“ zu singen.

Schwerter zu Pflugscharen - Zeichen christlicher Friedenshoffnung

(15.07.2017) „Schwerter zu Pflugscharen“, es war das wohl bekannteste und bedeutendste Symbol der kirchlichen Friedensarbeit in den 1980-er Jahren in der ehemaligen DDR. Das Wort des Propheten Micha, es wurde erstmals bei der Friedensdekade 1980 verwendet, 1983 schmiedete beim evangelischen Kirchentag in Wittenberg im Lutherhof ein Schmied ein Schwert zur Pflugschar um. Zwei Namen sind damit untrennbar verbunden: Harald Bretschneider und Friedrich Schorlemmer.

Zwei Friedensprojekte aus dem Erzbistum Bamberg

(15.07.2017) Wie kann Friedensarbeit vor Ort konkret aussehen? Auf diese Frage fanden Vertreter zweier Friedensinitiativen aus dem Erzbistum Bamberg motivierende Antworten. Dr. Hans Markus Horst tat dies für den „Friedensweg der Religionen“ in Erlangen und Wolfgang Freise für das Friedensmuseum Meeder bei Coburg und die dortige „Lernwerkstatt Frieden“. Diese Initiativen wirken im Lokalen und stiften dort Frieden. Die Gäste machten deutlich welche Chancen und welche Herausforderungen sich aus einer lokalen Verortung von Friedensarbeit ergeben.

Politisches Nachtgebet bei der Weltausstellung in Wittenberg

(14.07.2017) Die Lichtkirche der Evangelischen Kirche Hessen-Nassau war Schauplatz eines politischen Nachtgebets der evangelischen Friedensarbeit während der Themenwoche Frieden auf der Weltausstellung Reformation in Wittenberg. In eindrücklichen Texten stand die Situation von Flüchtlingen im Mittelpunkt. 
(Dieter Junker)

Deutsche Rüstungsexporte wieder stärker in den Blick nehmen

(14.07.2017) Deutsche Waffen spielen in den Konflikten in der Welt eine große Rolle. Deutschland gehört zu den größten Rüstungsexporteuren weltweit. Bei der Weltausstellung Reformation in Wittenberg sprachen sich Vertreter von Friedensgruppen und kirchlichen Werken nachdrücklich dafür aus, dies, nicht zuletzt im anstehenden Bundestagswahlkampf, wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

Eine pazifistische Stimme im Deutschen Bundestag - SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Ute Finckh-Krämer im Gespräch im Café #Friedenswege bei der Weltausstellung Reformation in Wittenberg

(13.07.2017, Wittenberg) Seit 2013 ist sie als Pazifistin in der Politik, genauer im Deutschen Bundestag, tätig: Dr. Ute Finckh-Krämer aus Berlin. Schon seit ihrer Schulzeit ist sie friedenspolitisch aktiv, in der Friedensbewegung oder in Friedensverbänden. Nun ist sie Obfrau der SPD im Unterausschuss für Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln sowie stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung im deutschen Parlament.

Auch heute wieder „Schwerter zu Pflugscharen“

(06.07.2017) Die friedlichen Täufer waren die einzige Reformationsbewegung „allein aus dem Glauben“. Davon ist der evangelische Theologe Jürgen Moltmann überzeugt.

Veranstaltungen

CivilPowker- das systemische Lernspiel zum zivilem Engagement bei internationalen Konflikten

CivilPowker - das systemische Lernspiel zum zivilem Engagement bei internationalen Konflikten - sucht für diesen Sommer noch ein paar spielwütige Klassen oder Gruppen.
Wir können noch einige wenige Projekttage vor den Ferien anbieten.
Worum geht es?

Gewaltfreier Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus

gewaltfrei handeln e.V. bietet am 15.-17.09.2017 das Seminar "Gewaltfreier Umgang mit Rassismus und Rechtsextremismus" an.

Wovon reden wir hier eigentlich und was habe ich damit zu tun?
Wie kann ein gewaltfreier Umgang damit aussehen?

Konferenz "Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht?"

Connection lädt zur Konferenz „Fluchtsituation Eritrea – kein Ende in Sicht? am 19. Oktober 2017 in Brüssel ein. Sie wird sich mit der dramatischen eritreischen Flüchtlingssituation beschäftigen und dem notwendigen Schutz der eritreischen Flüchtlinge in den Ländern Europas. Grundlage für die Konferenz sind auch der Bericht und die Empfehlungen der UN-Untersuchungskommission zur Menschenrechtslage in Eritrea.

Kreativ, provokant, gewaltfrei: gewaltfreie Aktionen planen, durchführen und Spaß haben

gewaltfrei handeln e.V. bietet am 13.-15.10.2017 das Seminar "Kreativ, provokant, gewaltfrei: gewaltfreie Aktionen planen, durchführen und Spaß haben" an.

  • Was ist eine gewaltfreie Aktion?
  • Wie hat sich diese Form des Widerstands entwickelt?
  • Wie kann ich sie nutzen?

gewaltfrei handeln e. V. arbeitet teilnehmer*innen- und prozessorientiert. Die Freiwilligkeit und die Wertschätzung des Einzelnen sind gewaltfrei handeln wichtig!

"Gewaltfreie Kommunikation - Lebendiges Lernen in Kirche und Gesellschaft"

Am 23.-25.10.2017/16.-18.04.2018 findet der Studienkurs in Bad Alexandersbad statt.

Veröffentlichungen/Publikationen

In der Freiheit der Gnade die Schönheit des Gesetzes erkennen

(31.07.2017) In der Freiheit der Gnade auch die Schönheit des Gesetzes erkennen. Dafür plädiert der mennonitische Theologe Dr. Joel Driedger in einem Impuls zum Reformationsjubiläum. Einige Reformatoren hätten gedacht, das Gesetz verenge den Raum der Freiheit, es sei nur dafür vorgesehen, das Sünderdasein zu verdeutlichen, so der Pastor der mennonitischen Gemeinde in Berlin. „Sie dachten, das Gesetz stünde der Gnade entgegen. Tatsächlich aber ist das Gesetz in der Gnade aufgehoben“, betont Driedger.

"Zum Frieden berufen" (1. Korinther 7,15)

Ein Positionspapier aus der Friedensarbeit der EKD.

 

Bericht zur Militärdienstverweigerung aus Gewissensgründen

Zur aktuellen 35. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats hat das Hochkommissariat für Menschenrechte der Vereinten Nationen am 1. Mai 2017 seinen Bericht zur Militärdienstverweigerung aus Gewissensgründen vorgelegt.
Dieser im 4-Jahres-Turnus zu erstellende Report gibt einen Überblick über (völker-)rechtliche Entwicklungen seit  2013, Best-Practice-Beispiele und fortbestehende Herausforderungen /Probleme. Schlussfolgerungen und Empfehlungen zur menschenrechtskonformen Umsetzung des Rechts auf KDV  schließen den Bericht ab.

Impressum 


Herausgeber
Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)
im Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD e.V. (VfF) 
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