EAK Rundbrief Januar 2017

 

 

Liebe Mitglieder der EAK, liebe FreundInnen der landes- und freikirchlichen Friedensarbeit!

Ich bin mir sicher, dieser neueste Entwurf des Café #friedenswege macht Lust, vorbeizuschauen. Während der gesamten Dauer von r2017 in Wittenberg. Oder mitzuarbeiten. (Dies klären wir konkret bei der EAK-Mitgliederversammlung im Februar.) Oder von Ferne mitzuverfolgen oder selbst Beiträge einzubringen über eine ausgeklügelte Crossmedia-Plattform, die in Bälde startet…

Vor fast einem Jahr hatte die Konferenz für Friedensarbeit sehr hohe Bedingungen gestellt, damit sich die Akteure der Evangelischen Friedensarbeit, insbesondere EAK und AGDF, in dieses Kooperationsprojekt einbringen konnten. Alle davon sind nun erfüllt, auch dank zusätzlicher Finanzierung durch die EKD/VfF und die Fördermittel der EAK für Friedensarbeit. Seit September sind Nele Hirsch und Kersten Knörzer als Teamleitung des Cafés angestellt. Weiteres Personal wird folgen. (http://www.eak-online.de/geschaeftsstelle )

Die Konferenz für Friedensarbeit im Januar wird intern noch einmal ausführlich Gelegenheit geben, unter den Mitgliedern die Positionierung zur Militärseelsorge (als Teil der Evangelischen Friedensarbeit) zu diskutieren. Hoffentlich kontrovers. Wenn dann alle Karten auf dem Tisch liegen, können wir das gemeinsame Projekt wagen.

Wolfgang Burggraf, Projektleitung des Café Friedenswege und Geschäftsführer der EAK

 

Inhaltsverzeichnis

  • „Steter und wichtiger Mahner für Frieden und Versöhnung“
  • Die Rückkehr der Religion
  • Friedenslogik weiterdenken – sich in den Dialog einbringen
  • Einladung zur Multiplikator_innen-Schulung zum Planspiel "Civil Powker"
  • EKD-Konferenz für Friedensarbeit steht im Zeichen des Reformationsjubiläums
  • Konferenz für Friedensarbeit + Studientag (23. - 25. Januar 2017)
  • Studientagung in Wittenberg fragt nach dem Friedensauftrag von Kirche und Gesellschaft
  • 1. EAK Mitgliederversammlung (7.-8. Februar 2017)
  • Das Friedensfestival Pax Terra Musica

 

„Steter und wichtiger Mahner für Frieden und Versöhnung“

Als steten und wichtigen Mahner für Frieden und Versöhnung haben evangelische Friedensverbände Martin Niemöller gewürdigt. Der evangelische Theologe wäre am 14. Januar 125 Jahre alt geworden. "Mit seinem unermüdlichen Eintreten für den Frieden unter den Völkern und einem entschiedenen christlichen Pazifismus hat Martin Niemöller das Bild der evangelischen Kirche in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg nachdrücklich geprägt und beeinflusst", betont Horst Scheffler, der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und Dr. Christoph Münchow.

Wissenswertes

Die Rückkehr der Religion

Die Reformation bedeutete vor 500 Jahren eine Zeitenwende, sie erschütterte das Gefüge politischer Macht in Europa, sie schwächte die politische Macht des Papstes und leitete das Ende des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation ein. Die Reformation bereitete der Aufklärung den Boden. Mit dem Verlust der politischen und gesellschaftlichen Macht der Kirche schien auch die Religion langsam zu verschwinden.

Friedenslogik weiterdenken – sich in den Dialog einbringen

Nach einer Förderzusage durch das Institut für Auslandsbeziehungen konnte das Projekt noch in 2016 beginnen. Ziel des Projekts ist, „Friedenslogik“ in verschiedenen Feldern der Konfliktbearbeitung und Krisenprävention zu diskutieren, Handlungsansätze zu erarbeiten und diese in den politischen Dialog einzubringen. Was bedeutet friedenslogisches Handeln konkret? Welche Implikationen hat ein am Konzept Friedenslogik orientiertes Handeln? Wie können eigene Arbeitsansätze friedenslogisch weiterentwickelt werden? Was sind politische Herausforderungen der Friedenslogik?

Einladung zur Multiplikator_innen-Schulung zum Planspiel "Civil Powker"

Nachrichten über Krisen und Konflikte in der Welt hinterlassen oftmals ratlose Gesichter. Wie soll eine Gesellschaft auf Kriege reagieren? Die Ohnmacht führt in der Bevölkerung nicht selten zum Ruf nach der sog. internationalen Gemeinschaft, die mittels Militärschlägen den „Frieden sichern“ soll.

EKD-Konferenz für Friedensarbeit steht im Zeichen des Reformationsjubiläums

Das Reformationsjubiläum und die aktuellen landeskirchlichen Prozesse „Kirche des gerechten Friedens werden“ stehen im Mittelpunkt der achten Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die sich am 23. und 24. Januar in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in Wittenberg trifft.

Veranstaltungen

Konferenz für Friedensarbeit + Studientag (23. - 25. Januar 2017)

Am 23.Januar 2017, treffen sich die Mitglieder der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung in Wittenberg

Am 24./25.Januar 2017 veranstaltet die Konferenz für Friedensarbeit in der Evangelischen Akademie Wittenberg einen Studientag mit dem Titel "Frieden ist des Christenmenschen Berufung! Die Reformation und das Friedenszeugnis der Kirche".

Mehr zur Veranstaltung und zur evangelischen Friedensarbeit unter: www.evangelische-friedensarbeit.de.

Studientagung in Wittenberg fragt nach dem Friedensauftrag von Kirche und Gesellschaft

Die Frage nach der Bedeutung der Reformation für das gegenwärtige Friedenszeugnis der Kirche steht im Mittelpunkt der Studientagung „Frieden ist des Menschen Berufung! Der Friedensauftrag von Kirche und Gesellschaft“ am 24. und 25. Januar in der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt in der Lutherstadt Wittenberg.

 

1. EAK Mitgliederversammlung (7.-8. Februar 2017)

 

Das Friedensfestival Pax Terra Musica

Unsere Heimat ist die Erde - Unsere Religion ist die Liebe - Unsere Nationalität ist Mensch

 

Impressum 


Herausgeber
Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)
im Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD e.V. (VfF) 
Endenicher Str. 41
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 - 24999- 0
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