EAK Rundbrief November 2017

Liebe Leserinnen und Leser,

 “Streit!“ So unfriedlich klingt das Motto der diesjährigen FriedensDekade.

Der Duden definiert Streit als: „heftiges  sich auseinandersetzen“ und mit Wikipedia können wir erweitern: „… oft auch von emotionalen Elementen begleitet“. Streit ist vielfältig, notwendig und streiten will gelernt sein. Luther war ein leidenschaftlicher Streiter, der dabei  oft  keinen Blick für die Position des Gegners hatte. Jesus war ein bewusster Streiter, der immer den Streitpartner mit im Blick hatte. Allein im Lukas Evangelium finden sich 40 Stellen, wo Jesus in ein Streitgespräch einsteigt oder einen Streit erregt. Er streitet schon als Kind mit den Eltern:“ „Warum habt ihr mich gesucht?  Wusstet  ihr nicht,…“.  Mit seinen Gegnern:  „…Weh euch Reichen,…. Weh euch, die ihr jetzt lacht,…“  Er streitet für Gewaltlosigkeit:  „ Wer das Schwert nimmt, der wird durchs Schwert umkommen“   und mit dem mächtigen Herodes: „… geht hin und sagt zu diesem Fuchs:…“. Streit für das Evangelium, die Liebe Gottes, die Nächsten und gegen Unrecht und Menschenverachtung ist ganz im Sinne von Jesus.

Wofür sollen wir streiten? Wie streiten wir für den Frieden, Gerechtigkeit,  gleiche Teilhabe aller Menschen, wie gegen die Klimakatastrophe und für eine offene, solidarische und ökologische Gesellschaft?  Jeder Fortschritt wurde erstritten, die Frage ist:“ Wie?“ Hier Anregungen, die sich im privaten, wie im politischen Feld bewährt haben

  1. Gewaltverzicht: Wenn ein Konflikt zu eskalieren droht, bleibt das oberste Gebot der Verzicht auf körperliche Schädigung oder Bedrohung des Gegners.
  2. Sichtwechsel: „In die Schuhe des Anderen treten.“
  3. Gesprächsbereitschaft: Ohne Kontakt zur anderen Konfliktpartei sind die Wege für eine Entschärfung verbaut.
  4. Dialogfähigkeit:  Über den Dialog lernen die Kontrahenten, sich als Konfliktpartner zu begreifen und  eine gemeinsame Lösung zu suchen.
  5. Vermittlung: Wenn ein Dialog nicht zustande kommt, hilft es, eine „Dritte Partei“  um Vermittlung zu bitten.
  6. Vertrauen: Konfliktbearbeitung  braucht Vertrauen. Deshalb werden einseitige Handlungen unterlassen.
  7. Fair Play - Regeln: Es werden gemeinsame Regeln vereinbart,
  8. Empathie: Die Sichtweisen, Zwänge und Interessen des Konfliktpartners werden versucht  zu verstehen und im eigenen Handeln berücksichtigt.
  9. Gemeinsamkeiten und nicht mehr die Unterschiede werden zunehmend anerkannt.
  10. Interessenausgleich und Versöhnung: Im Idealfall wird eine Lösung gefunden, mit der die Interessen beider Seiten mindestens teilweise befriedigt sind und den Anderen zumindest nicht schädigen will.

Ihr Pastor Lutz Krügener
- EAK Vorstand -
Haus kirchlicher Dienste, Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannover

 

Inhaltsverzeichnis

  • EAK Termine 2018 im Überblick
  • EKD-Friedensbeauftragter befürchtet durch PESCO weitere schleichende Militarisierung der EU
  • Frieden soll Schwerpunktthema der EKD-Synode 2019 werden
  • EKD-Friedensbeauftragter: Demokratische Streitkultur wieder stark machen
  • Ökumenische FriedensDekade: „Streiten für den Frieden!“
  • Mehr über Rüstungsexporte nachdenken
  • Renke Brahms: „Sola pax“ als ein weiteres Grundprinzip der Reformation
  • Aufruf Aktion Rote Hand 2018 (12. Februar)
  • Das Recht, nach der Wahrheit zu suchen
  • Von Furchtlosigkeit zu Gewaltfreiheit
  • AGDF- und EAK-Mitarbeitende setzen Zeichen der Solidarität für Peter Steudtner
  • Thesenanschlag für eine gerechte und friedliche Welt
  • „Dazu beigetragen, einer friedlicheren und gerechteren Welt einen kleinen Schritt näherzukommen“
  • Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“
  • „Friedensbildung als Friedenslogisches Handeln“
  • „Frieden verORTEn“ – Qualifizierung für die kirchliche Friedensarbeit in Niedersachsen
  • Stoppt die Eskalation! Atomwaffen ächten!
  • Friedenslogik aus praktischer Perspektive – Zivile Konfliktbearbeitung und Entwicklungs¬zusammenarbeit auf dem Prüfstand
  • Peacebuilding in der Krise: Eine qualifiziertere Personalausbildung ist nötig!
  • "Kirche des gerechten Friedens werden - wie machen wir das?"
  • Friedenslogik aus praktischer Perspektive – Zivile Konfliktbearbeitung und Entwicklungs¬zusammenarbeit auf dem Prüfstand
  • "Tu Deinen Mund auf"
     

 EAK relevante Meldungen

EAK Termine 2018 im Überblick

EAK Mitgliederversammlungen 2018

  • 13.-14. März 2018 in Frankfurt, Mitgliederversammlung
  • 09.-11. Oktober 2018 in Berlin, Mitgliederversammlung inkl. Friedrich-Siegmund-Schultze Preisverleihung und Studientag

EAK Vorstandssitzungen 2018

  • 15. März 2018 in Frankfurt, gemeinsame Vorstandssitzung mit der AGDF
  • 17. Mai 2018 in Kassel, Vorstandssitzung
  • 09. Oktober 2018 in Berlin, Vorstandssitzung

Wissenswertes

EKD-Friedensbeauftragter befürchtet durch PESCO weitere schleichende Militarisierung der EU

(13.11.2017) Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat erneut die zunehmende Militarisierung der Europäischen Union kritisiert. Anlass ist der Beginn der Notifizierung von EU-Staaten beim Treffen des Rates für Auswärtige Angelegenheiten in Brüssel in dieser Woche, die sich an der „Permanenten strukturierten Zusammenarbeit“ (PESCO) beteiligen wollen. „Ich befürchte hier eine zunehmende Militarisierung der EU“, meint dazu Renke Brahms.

Frieden soll Schwerpunktthema der EKD-Synode 2019 werden

(12.11.2017) Im November 2016 forderte die EKD-Synode den Rat der EKD auf, über den Stand der friedensethischen Diskussion und die laufenden Projekte zu berichten. Diesen Bericht hat der Rat der EKD der Synode nun in Bonn vorgelegt. Eingebracht wurde er vom EKD-Friedensbeauftragten Renke Brahms, der mit dem Bericht den Vorschlag des Präsidiums der Synode einbrachte, die Friedensethik zum Schwerpunktthema der EKD-Synode im Herbst 2019 zu machen.

EKD-Friedensbeauftragter: Demokratische Streitkultur wieder stark machen

(10.11.2017) Streiten ist nach Auffassung des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, ein zentrales Element einer demokratischen Kultur. Wichtig sei dabei aber, dass eine demokratische Streitkultur wieder stark gemacht werde. „Streit ist erst einmal nichts Verwerfliches, sondern er hat auch sein Gutes. Erst recht, wenn es uns gelingt, die Sicht unseres Gegenübers nachzuvollziehen. Denn auch im Streiten können wir lernen, die Perspektiven zu wechseln“, macht der Theologe dabei klar.

Ökumenische FriedensDekade: „Streiten für den Frieden!“

(09.11.2017) Vom 12. bis zum 22. November werden im Rahmen der jährlich stattfindenden Ökumenischen FriedensDekade auch in diesem Jahr bundesweit tausende Veranstaltungen durchgeführt. Unter dem Jahresmotto „STREIT!“ greifen Kirchengemeinden und Friedensgruppen in Gottesdiensten, Friedensgebeten und auf Veranstaltungen das Friedensthema auf.  Die Schirmherrschaft für die diesjährige FriedensDekade hat Malu Dreyer, Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, übernommen.

Mehr über Rüstungsexporte nachdenken

(12.11.2017) Zu Beginn des Reformationsjahres hat die Landessynode die „Erklärung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg zu deutschen Rüstungsexporten“ beschlossen. Sie wurde im März 2017 von Landesbischof Dr. h.c. Frank Otfried July abgegeben. In der Erklärung geht es zwar um deutsche Rüstungsexporte, speziell um das Problem der Kleinwaffen, sie nimmt jedoch das Kern- und Querschnittsthema Frieden insgesamt in den Blick.

Renke Brahms: „Sola pax“ als ein weiteres Grundprinzip der Reformation

(27.10.2017) Das Reformationsjubiläum könnte nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, Anlass sein, den Friedensauftrag der Kirchen wieder neu zu entdecken.

Aufruf Aktion Rote Hand 2018 (12. Februar)

Jugendlichen in aller Welt engagieren sich gegen den Missbrauch von Kindern in Kriegen. Die Aktion Rote Hand entstand in Deutschland 2003 und breitete sich schnell international aus.

Das Recht, nach der Wahrheit zu suchen

(24.10.2017) Der Dialog der Religionen, die ökumenische Zusammenarbeit der Kirchen und Konfessionen und das Gespräch mit Vertreterinnen und Vertretern über den gemeinsamen Weg für Frieden und Gerechtigkeit ist nach Ansicht der AGDF-Vorsitzenden Christine Busch eine wichtige Voraussetzung für den Frieden. Dies betont sie in einem Impuls der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) zum Reformationsjubiläum.

Von Furchtlosigkeit zu Gewaltfreiheit

(19.10.2017) Im Jahr des Reformationsjubiläums wäre es an der Zeit, dass die Kirchen den reformatorischen Glaubensschritt tun, hin zu in Gottes Liebe gegründeter Furchtlosigkeit und damit hin zur Gewaltlosigkeit. Dies betont die Vorsitzende des europäischen ökumenischen Netzwerkes „Church and Peace“, Antje Heider-Rottwilm.

AGDF- und EAK-Mitarbeitende setzen Zeichen der Solidarität für Peter Steudtner

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gemeinsamen Geschäftsstelle der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Bonn haben zum Prozessbeginn gegen Peter Steudtner und weitere Menschenrechtsaktivisten in der Türkei ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Wie an vielen anderen Orten in Deutschland haben sie am Vormittag Artikel aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte laut vorgelesen. Gemäß dem Motto der Aktion: „Für die Menschenrechte aufstehen.“

Thesenanschlag für eine gerechte und friedliche Welt

(15.10.2017) An den Thesenanschlag von Martin Luther King im Sommer 1966 an die Rathaustür in Chicago erinnert der Heidelberger Pfarrer Dr. Vincenzo Petracca mit einem Impuls „Thesenanschlag im Ghetto“ zum Reformationsjubiläum. „Hatte Luther in seinen Thesen den geschäftsmäßigen Ablasshandel auf Kosten der Armen angeprangert, so prangerte King in Chicago die Geschäftemacherei mit Unterprivilegierten im Schwarzenghetto an“, betont der evangelische Theologe, der den Vorständen des ökumenischen Vereins „gewaltfrei handeln“ und der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) angehört.

„Dazu beigetragen, einer friedlicheren und gerechteren Welt einen kleinen Schritt näherzukommen“

(13.10.2017) Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Arbeit des langjährigen Geschäftsführers der ökumenischen Friedensinitiative „Ohne Rüstung leben“, Paul Russmann, gewürdigt, der nun in den Ruhestand getreten ist. „Paul Russmann gehört zu den Menschen, die sich über Jahrzehnte hinweg für Frieden und Gerechtigkeit engagiert und immer wieder ihre Stimme gegen Rüstung und Waffenhandel erhoben haben“, so Horst Scheffler, der ehemalige AGDF-Vorsitzende, der in vielen Gremien mit Paul Russmann eng zusammengearbeitet hat.

Aufruf „abrüsten statt aufrüsten“

Ein außergewöhnlicher, der Not gehorchender Aufruf wurde am 6.11.2017 veröffentlicht: vier Gewerkschaftsvorsitzenden, neben einem Nobelpreisträger, führende Vertreterinnen und Vertreter der Friedens- und Umweltbewegung, neben bekannten Künstlerinnen und Künstlern, kritische Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sowie Engagierte aus den Bewegungen für Nachhaltigkeit und eine gerechte Welt wenden sich an die Öffentlichkeit mit dem Appell „abrüsten statt aufrüsten“.

Veranstaltungen

Stoppt die Eskalation! Atomwaffen ächten!

Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Donald Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Der US-Präsident droht mit der „Vernichtung Nordkoreas“. Der nordkoreanische Außenminister warnte, der US-Präsident habe „die Zündschnur für Krieg entflammt“. Nordkorea erwägt den Test einer Wasserstoffbombe.

Die Forderung

„Friedensbildung als Friedenslogisches Handeln“

zusammen mit dem Bundesweiten Netzwerk Friedensbildung, dem Projekt „Friedenslogik weiterdenken“ der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und der Aktionsgemeinschaft Dienste für den Frieden (AGDF) und anderen lädt die Arbeitsstelle Ökumene – Menschenrechte – Flucht – Friedensbildung der Evangelisch-Luth. Nordkirche zum fachlichen Austausch ein.

Der Fachtag findet statt am Mittwoch, dem 29. November 2017 von 10:00 – 15:00 Uhr im Ökumenischen Forum in Hamburg.

Weitere Informationen siehe Programmflyer.

„Frieden verORTEn“ – Qualifizierung für die kirchliche Friedensarbeit in Niedersachsen

Viele Kirchen wollen sich auf den Weg begeben, „Kirche des gerechten Friedens“ zu werden. Für diesen Weg braucht es Menschen, die sich dafür engagiert und qualifiziert einsetzen. Diese Fortbildung  will jeden persönlich für diesen Weg stärken. Des Weiteren geht es darum, wie der aktive und konstruktive Umgang mit Konflikten im pädagogischen Prozess vermittelt werden kann. Die Fortbildung findet bewusst an vier verschiedenen „Begegnungsorten des Friedens“ in der Landeskirche Hannovers statt, da so die vielfältigen Möglichkeiten  von Friedensarbeit kennengelernt werden können.

Friedenslogik aus praktischer Perspektive – Zivile Konfliktbearbeitung und Entwicklungs¬zusammenarbeit auf dem Prüfstand

22.- 24. Februar 2018

Mit Alexander Hug (Erster Stellvertretender Leiter der OSZE-Sonderbeobachtermission in der Ukraine).

Das 10-jährige Jubiläum des Norddeutschen Netzwerks Friedenspä­dagogik feiern wir mit Ihnen in den Workshops, Vorträgen, Pausen und mit einer kurzweiligen Netzwerkveranstaltung innerhalb der Tagung!

Workshops, Praxisübungen und andere aktuelle Informationen finden Sie ab Januar 2018 auf der Seite www.netzwerk-friedenspaedagogik.de

Peacebuilding in der Krise: Eine qualifiziertere Personalausbildung ist nötig!

Peacebuilding oder auch Friedenskonsolidierung gilt mittlerweile als die Antwort zur Verhinderung von bewaffneten Konflikten. Peacebuilding umschreibt einen komplexen, langfristigen Prozess, der den Ausbruch von bewaffneten Konflikten und/oder eine erneute Gewalteskalation nach Kampfhandlungen verhindern soll. Peacebuilding-Maßnahmen reichen von Demobilisierungsprogrammen für ehemalige Kämpfer/-innen, über Friedenserziehung bis hin zur Aufarbeitung von Verbrechen durch Wahrheitskommissionen.

"Kirche des gerechten Friedens werden - wie machen wir das?"

Sie sind seid herzlich eingeladen zum diesjährigen Studientag der ÖKGF zum Thema "Kirche des gerechten Friedens werden - wie machen wir das?" in Fulda am 4. November 2017 von 11 bis 17 Uhr.

Friedenslogik aus praktischer Perspektive – Zivile Konfliktbearbeitung und Entwicklungs¬zusammenarbeit auf dem Prüfstand

Mit Alexander Hug (Erster Stellvertretender Leiter der OSZE-Sonderbeobachtermission in der Ukraine).
Das 10-jährige Jubiläum des Norddeutschen Netzwerks Friedenspä­dagogik feiern wir mit Ihnen in den Workshops, Vorträgen, Pausen und mit einer kurzweiligen Netzwerkveranstaltung innerhalb der Tagung!
Workshops, Praxisübungen und andere aktuelle Informationen finden Sie ab Januar 2018 auf der Seite www.netzwerk-friedenspaedagogik.de

Veröffentlichungen/Publikationen

"Tu Deinen Mund auf"

(3. November 2017) Mit einem Materialheft macht die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) auf die weltweit schwierige Situation der Presse- und Meinungsfreiheit aufmerksam. Ob in der Türkei, in Russland oder China - in vielen Staaten laufen Journalistinnen und Journalisten Gefahr, aufgrund ihrer Arbeit überwacht oder durch Zensur, Gefängnis oder gar gezielten Mord zum Schweigen gebracht zu werden.
 

Impressum 


Herausgeber
Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)
im Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD e.V. (VfF) 
Endenicher Str. 41
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 - 24999- 0
office [at] eak-online.de
www.eak-online.de 
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