Projektförderung

Die Förderung von Projekten in der evangelischen Friedensarbeit geschieht vor dem Hintergrund, dass die kirchliche Friedensarbeit als gesamtkirchliche Aufgabe gestaltet werden muss. Insbesondere im Bereich der Friedensarbeit müssen Ressourcen gebündelt und Synergien genutzt werden. Die EAK fördert daher Projekte, die beispielgebend für die kirchliche Friedensarbeit sind und im Verbund mehrerer Landeskirchen durchgeführt werden.

Die EAK ist vom Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD (VfF) mit der Verwaltung der Mittel zur Förderung evangelischer Friedensarbeit beauftragt worden. Ein Teil der Fördermittel wird an die von der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD allen Landeskirchen zur Umsetzung empfohlenen best-practice-Projekte vergeben. Die EAK unterstützt damit die Verbreitung dieser Maßnahmen, deren Bedeutung für die gesamtkirchliche Friedensarbeit stetig zunimmt.

Der andere Teil der Fördermittel wird mit der Maßgabe vergeben, dass die Projekte nicht in einer Landeskirche allein, sondern im Verbund von mehreren, mindestens in zwei Landeskirchen durchgeführt werden. Damit möchte die EAK solche Projekte stärken, die die Friedensarbeit bundesweit vernetzen und durch die in der gemeinsamen Arbeit Erfahrungen und Kompetenzen wachsen und Themen effizient stark gemacht werden.

Fristen und Förderungshöhe:

Die für ein Kalenderjahr zur Verfügung stehenden Mittel können von den Antragsberechtigten jeweils bis zum 30.10. des vorangehenden Kalenderjahres in Form eines bei der EAK einzureichenden schriftlichen Antrages  beantragt werden. Ob der gestellte Antrag bewilligt werden kann, entscheidet der Vorstand der EAK.

Für die Durchführung von best-practice Projekten werden i.d.R. Mittel bis zu 1/3 des jährlich zu vergebenden Mittelvolumens zur Verfügung gestellt.

Sollten im Laufe des bewilligten Kalenderjahres Restmittel generiert werden, so kann der EAK Bundesverband  kurzfristig über die Verwendung der Mittel verfügen.