Aktuelles

Dem Vorwurf, Problemen bei Gewalt(taten) tatenlos gegenüberzustehen, sehen sich viele Organisationen und Kirchen ausgesetzt. Eine Kirchengemeinde in den USA setzte nun ein gegenteiliges Beispiel, wie unter anderem das ZDF berichtete (s.u.). Ein ganz konkretes Beispiel, wie Friedensarbeit aussehen kann:
 

Tausende Menschen sterben in den USA jedes Jahr durch Schusswaffen. Eine Kirchengemeinde kauft jetzt Waffen auf, um wenigstens ein kleines Zeichen zu setzen.

 

 

 

 

Im Januarheft des Deutschen Pfarrerblatts ist eine Rezension zur Autobiographie von Ulrich Finckh, "Pimpf, Pfarrer, Pazifist", erschienen. Horst Scheffler, langjähriger Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), würdigt darin Ulrich Finckh, der unter anderem von 1971 bis 1980 ehrenamtlicher Geschäftsführer der EAK war und sich nicht zuletzt "begriffsbildend" und unermütlich für die Rechte von Kriegsdienstverweigerern einsetzte. Die Rezension kann nachfolgend abgerufen werden.

 

 

Evang. Tagungsstätte Hofgeismar 20.03.2020
  • Du hältst bzw. Sie halten die jährliche Ökumenische FriedensDekade (ÖFD) für unverzichtbar, um Themen zu Frieden, Gerechtigkeit und Schöpfung bewahren in Kirche und Gesellschaft zu bringen?
  • Du kennst und nutzt / Sie kennen und nutzen die Materialien zur ÖFD?
  • Du hast / Sie haben Ideen für Veränderungen zu Fragen wie:
    • Wie kann der Nutzen der Materialien erhöht werden?
    • Wie können neue Kirchengemeinden und Gruppen erreicht werden?
    • Wie kann generell die Kommunikation und Partizipation verbessert werden?
Bündnis von Friedensorganisationen demonstriert am Brandenburger Tor in Berlin

Knapp 200 Menschen haben am Samstag vor dem Brandenburger Tor in Berlin an der Kundgebung gegen einen Krieg zwischen den USA und dem Iran teilgenommen. "Wir stehen weder auf Seite der US-Regierung noch auf der, der iranischen Machthaber – wir stehen auf der Seite der Bevölkerung in der Region und auf der Seite des Friedens. Wir fordern eine gewaltfreie und zivile Konfliktlösung", hieß es in dem Aufruf zu der Kundgebung.

EAK als Kooperationspartnerin von Friedenswanderung

Die NaturFreunde Deutschlands veranstalten eine Friedenswanderung quer durch Deutschland von Dänemark bis zur Schweiz unter dem Motto „Frieden in Bewegung“ im Zeitraum von Mai bis Juli in diesem Jahr. Die Wanderung orientiert sich am Europäischen Fernwanderweg E1 und wird über ca. 80 Tagesetappen à 15–30 km durch ganz Deutschland sowie durch Teile Österreichs und der Schweiz führen.

Trotz scharfer Kritik aus dem In- und Ausland rekrutiert die Bundeswehr auch weiterhin unter 18-jährige

Bonn/ Stuttgart, 14.01.2020.

11.04.2020

Ostern 2020 sind bereits 75 Jahre seit der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen vergangen und 60 Jahre nach dem ersten Ostermarsch gegen Atomwaffen nach Bergen-Hohne.

Am 15. April 1945 wurde das Konzentrationslager Bergen-Belsen befreit. 52 000 Menschen starben in dem Lager aufgrund der Haftbedingungen – für andere war es eine Durchgangsstation in ein Vernichtungslager.

EAK/AGDF

(08.01.2020) „Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!“, so lautet das Motto eines Aufrufs aus der Friedensbewegung zu einer Kundgebung am kommenden Samstag, 11. Januar, am Brandenburger Tor in Berlin. Anlass ist die drohende Kriegsgefahr in der Golfregion, nachdem von einer Drohne der US-Armee ein iranischer General gezielt getötet wurde und der Iran zwei Militärbasen im Irak angriff.

EKD

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat sich tief besorgt über eine drohende Eskalation in der Golfregion gezeigt. „Die Gefahr eines Krieges ist nach dem US-Angriff auf einen iranischen General wohl gestiegen“, befürchtet der evangelische Theologe. Dazu gehört bei ihm auch die große Sorge vor einer gefährlichen Spirale von Rache und Vergeltung, die den Konflikt noch verschärfen könnte. „Gerade als Kirchen können wir dazu nicht schweigen “, mahnt Brahms.

AGDF

(02.01.2020) Angesichts der Herausforderungen für den Frieden in der Welt muss es nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) die Aufgabe der Kirchen sein, das Prinzip der Gewaltfreiheit in einer Welt voller Gewalt nachdrücklich zu betonen. „Christinnen und Christen stehen in der Nachfolge des Friedensfürsten Jesus Christus, der die Botschaft der Gewaltfreiheit verkündet und gelebt hat. Und sie vertrauen darauf, dass Menschen, aber auch Staaten in der Lage sind, Konflikte konstruktiv und gewaltfrei zu lösen“, so Christine Busch, die AGDF-Vorsitzende.

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