Aufruf zur Kundgebung „Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!“

EAK/AGDF

(08.01.2020) „Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran!“, so lautet das Motto eines Aufrufs aus der Friedensbewegung zu einer Kundgebung am kommenden Samstag, 11. Januar, am Brandenburger Tor in Berlin. Anlass ist die drohende Kriegsgefahr in der Golfregion, nachdem von einer Drohne der US-Armee ein iranischer General gezielt getötet wurde und der Iran zwei Militärbasen im Irak angriff.

„Jetzt geht es darum, eine gewaltfreie und zivile Lösung dieses Konflikts zu finden, damit es nicht zu einem Krieg mit unübersehbaren Folgen nicht nur für die Region kommt“, macht Wolfgang M. Burggraf, der Geschäftsführer der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), deutlich. Und Jan Gildemeister, der Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF), mahnt beide Seiten zu einer raschen Deeskalation des Konflikts. „Die Konfliktspirale darf hier nicht weiter gedreht werden“, betont der AGDF-Geschäftsführer. „Hier sind auch die Bundesregierung und Bundesaußenminister Heiko Maas gefordert, zwischen den USA und dem Iran zu vermitteln und Gespräche zu führen, damit diese Krise wieder beigelegt wird“, so Gildemeister.

EAK wie AGDF gehören zu den Friedensorganisationen, die zu der Kundgebung am 11. Januar um 11 Uhr am Brandenburger Tor mit aufrufen. Weitere Veranstalter sind Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW Deutschland), die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), pax christi Deutschland, das Netzwerk Friedenskooperative und die NaturFreunde Deutschlands.

„Wir rufen dazu auf, dass möglichst viele Menschen ein deutliches Zeichen für den Frieden setzen“, so Wolfgang M. Burggraf und Jan Gildemeister.
(Dieter Junker)

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