Renke Brahms bei zwei Veranstaltungen im Rahmen der EKD-Synode in Dresden

EKD

Vom 10. bis 13. November wird in Dresden die nächste Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zusammenkommen. Das Schwerpunktthema lautet „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“. Im Rahmen der Synode gibt es Veranstaltungen zum Synoden-Thema, an denen auch der Friedensbeauftragte des Rates der EKD, Renke Brahms, teilnehmen wird.

So wird vom 4. bis zum 26. November in der Dresdener Dreikönigskirche und im Haus der Kirche die Ausstellung „Frieden geht anders“ gezeigt, die anhand von konkreten Beispielen deutlich machen will, wie Konflikte, Kriege oder kriegerische Auseinandersetzungen gewaltfrei gelöst werden können. Am Donnerstag, 7. November, gibt es dazu um 19 Uhr einen Gesprächsabend „Auf dem Weg zu einer Kirche der Gerechtigkeit und des Friedens“ mit dem EKD-Friedensbeauftragten Renke Brahms. Die Ausstellung wird eröffnet mit einer Vernissage mit dem Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Hessen-Nassau, Wolfgang Buff. Weitere Gesprächsabende sind am 11. November („Sicherheit neu denken“) mit dem Friedensbeauftragten der Evangelischen Kirche in Baden, Stefan Maaß, und Annelie Möller vom Referat Frieden im ÖIZ Dresden, sowie am 14. November („Versöhnung in Mosambik & Ruanda“) mit der Physikerin Maria Richter und dem Krankenpfleger Adao Bila.

Am Sonntag, 10. November, gibt es von 11 bis 15 Uhr einen „Weg der Erinnerung – Mit dem Fahrrad auf den Spuren jüdischen Lebens und Leidens“ in Dresden, an dem auch der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms teilnehmen wird. Bei den Kirchenwahlen im Juli 1933 erreichten die Deutschen Christen in der Sächsischen Landeskirche die Mehrheit. Sie unterstützten die Rassenideologie des NS-Staates, christliche Gemeindeglieder, die aufgrund der Rassengesetze als Juden galten, verloren jegliche Unterstützung durch weite Teile der Kirche. Der „Weg der Erinnerung“ setzt sich damit auseinander und sucht Orte auf, die mit diesen Ereignissen verbunden sind. Die einzelnen Stationen werden von Schulklasse und Jugendgruppen gestaltet. Den Abschluss bildet ein Imbiss im Jüdischen Gemeindezentrum. Treffpunkt beim Start ist die Gedenktafel an der Kreuzkirche in Dresden.
(Dieter Junker)

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