Stress- und Traumasensibilität im Kontext Flucht

Fortbildungen von medica mondiale 2017

Sie arbeiten als Fachkraft mit geflüchteten Menschen in NRW und möchten Stress- und Traumafolgen erkennen und darauf kompetent reagieren können? Dann melden Sie sich zu einer  Fortbildungen bei medica mondale e. V. in Köln zu Stress- und Traumasensibilität in der Unterstützung geflüchteter Menschen an.

Termine zur Auswahl:

05.- 07. Oktober 2017 Stress- und Traumsensibilität in der Flüchtlingsarbeit mit Schwerpunkt Selbstfürsorge
Zielgruppe: Hauptamtliche Fachkräfte, wohnhaft in NRW, mit eigener Flucht- und/oder Migrationserfahrung und/oder mit Personalverantwortung

16.- 17. Oktober 2017 Stress- und Traumasensibilität in der Unterstützung geflüchteter Menschen
Zielgruppe: Fachkräfte in NRW, die mit geflüchteten Menschen arbeiten

04.- 05. Dezember 2017 Stress- und Traumasensibilität in der Unterstützung geflüchteter Menschen
Zielgruppe: Fachkräfte in NRW, die mit geflüchteten Menschen arbeiten

Sie lernen bei der Fortbildung:

  • wie sich Trauma und Gewalt im Kontext von Flucht und Migration auswirken können. Dazu werden Ihnen Grundlagen zu den Themen Trauma, Ursachen sowie Folgen geschlechtsspezifischer und sexualisierter Gewalt vermittelt.
  • wie Sie Stress und Trauma erkennen und darauf kompetent reagieren können.
  • wie Sie erste Anzeichen von Überforderung bei sich und anderen erkennen und darauf mit Selbstfürsorge reagieren.
  • Personen zu stabilisieren und stärken, die Stress- und Traumasymptome zeigen.
  • den stress- und traumasensiblen Ansatz (STA) in Ihrer täglichen Arbeit umzusetzen.

Ihr Nutzen durch die Teilnahme an einer Fortbildung:

  • Sie lernen die Ursachen und Folgen von geschlechtsspezifischer Gewalt und traumatischen Stresserscheinungen, denen geflüchtete Menschen in Krisenregionen, auf der Flucht und in Deutschland ausgesetzt sind, kennen.
  • Sie verstehen, wie sich Trauma und Gewalt im Kontext Flucht und Migration auswirken können und berücksichtigen das Wissen in Ihrer täglichen Arbeit.
  • Sie entwickeln in Kleingruppen Handlungsansätze, um die Prinzipien des stress- und traumasensiblen Ansatzes (STA) von medica mondiale im eigenen Arbeitskontext umzusetzen und damit zur Stärkung von Gewaltbetroffenen und zur eigenen Selbstfürsorge beizutragen.

Die Fortbildungen werden durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW gefördert.

medica mondiale ist eine feministische Frauenrechtsorganisation, die sich seit über 20 Jahren weltweit für Überlebende sexualisierter Gewalt engagiert und mit den Auswirkungen von Stress und Trauma auseinandersetzt. Teilnehmende unserer Fortbildungen schätzen insbesondere die Kombination von Fachwissen zu Trauma und Gewalt, partizipativen Methoden und den konstruktiven Austausch mit Teilnehmenden aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen. Achtsamkeitsübungen, die Sie direkt in Ihrer täglichen Arbeit anwenden können, tragen zu einer angenehmen Lernatmosphäre bei.

Bei spezifischen Fragen, rufen Sie an unter 0221 931898 46 oder schreiben Sie uns eine E-Mail an seminare [at] medicamondiale.org.

Anhang: