Aktuelles

Der Sonntag - Wochenzeitung Ev.-Luth. Landeskirche Sachsens

Mit einer Mahnwache und einem Gedenken an Kriegsdienstverweigerer haben und 30 christliche Friedensaktivisten gegen den "Tag der Bundeswehr" am 9. Juni in Dresden protestiert. Die Truppe in einer Art Familienfest oder Outdoormesse mit Waffen zu präsentieren, sei nicht akzeptabel, sagte Annelie Möller, die neue Friedensreferentin des Ökumenischen Informationszentrums Dresden (ÖIZ). "Wir sehen darin eine gefährliche Manipulation von Minderjährigen." Diese könnten die Tragweite der Entscheidung für oder gegen die Bundeswehr noch nicht abschätzen.

Pressemitteilung zum kirchlichen Aktionstag am 7. Juli am Atomwaffenstützpunkt Büchel

Der Trierer Bischof Dr. Stephan Ackermann hat davor gewarnt, sich an die nukleare Abschreckung zu gewöhnen. „Es ist höchste Zeit, dass die von den Atommächten gegebenen Versprechen zur nuklearen Abrüstung endlich erfüllt werden“, betonte der Trierer Oberhirte, der auch Vorsitzender der Kommission Justitia et Pax, einer Einrichtung der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken zur Förderung von Entwicklung, Menschenrechten und Frieden, ist.

EKD

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, steht der Absicht der Bundesregierung, die Bundeswehr mit waffenfähigen Drohnen auszustatten, „sehr kritisch“ gegenüber. „Hier sind völkerrechtliche, aber auch ethische Fragen in Bezug auf Kampfdrohnen noch völlig ungeklärt, um eine solche Entscheidung zu treffen“, warnt der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche. Zudem stehe damit längerfristig auch im Raum, dass Deutschland dem Trend zu automatisierten und autonomen Waffensystem Vorschub leiste.

Die evangelische Friedensarbeit hat die Selbstdarstellung der Bundeswehr beim „Tag der Bundeswehr“ am kommenden Wochenende in Deutschland und in den vergangenen Tagen bei Landesfesten scharf kritisiert und der Bundeswehr dabei „eine Verharmlosung des Militärs und des militärischen Auftrags“ vorgeworfen. 

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) verurteilt die erneuten geschichtsrevisionistischen Äußerungen Alexander Gaulands beim Bundeskongress der AfD-Nachwuchsorganisation am 2. Juni im thüringischen Seebach. Dort behauptete Gauland, Hitler und die Nazis seien nur ein „Vogelschiss in über 1000 Jahren erfolgreicher deutscher Geschichte“.

Fulda 10.11.2018
ÖKGF

Die Ökumenische Konsultation Gerechtigkeit und Frieden (ÖKGF) lädt ein zu einem Studientag, der auf der Grundlage der Charta von Paris (1990) und der Charta Oecumenica (2001) zentrale Themen der Zukunft Europas konstruktiv aufgreifen wird. Vor allem geht es um aktuelle Entwicklungen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik (GASP) der EU. Ein Ergebnis sollen Ideen für Wahlprüfsteine und Anregungen für Veranstaltungen mit Kandidaten und Kandidatinnen des EP sein, die sich kritischen Fragen im Vorfeld der Europawahlen stellen.

Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin 09.10.2018
EAK/EKD

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) laden Sie herzlich zur Verleihung des Friedrich-Siegmund-Schultze Förderpreises für gewaltfreies Handeln am Dienstag, den 09. Oktober 2018 nach Berlin ein.

Publikation

Die politischen und persönlichen Herausforderungen nehmen für engagierte Menschen stetig zu. Wie können wir – ohne auszubrennen – mit diesen Umständen klug umgehen? Was macht Aktivist*innen wie auch soziale Bewegungen widerstandsfähiger, kreativer und erfolgreicher? Wie sieht es mit der feinen Balance zwischen individueller Selbstverwirklichung und kollektiver Befreiung aus?

AGDF

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) befürchtet angesichts der jüngsten Entwicklungen eine weitere Zunahme der Gewalt im Nahen Osten und sieht die Chancen für eine friedliche Lösung der Konflikte schwinden. Für den Friedensverband ist es daher jetzt wichtig, Friedensinitiativen vor Ort zu unterstützen und zu stärken.

AGDF

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) befürchtet angesichts der jüngsten Entwicklungen eine weitere Zunahme der Gewalt im Nahen Osten und sieht die Chancen für eine friedliche Lösung der Konflikte schwinden. Für den Friedensverband ist es daher jetzt wichtig, Friedensinitiativen vor Ort zu unterstützen und zu stärken.

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