Aktuelles

Ökumenische FriedensDekade

Bonn, 28.02. In einer Pressemitteilung vom 23. Februar gab die Ökumenische FriedensDekade die Übernahme der diesjährigen Schirmherrschaft durch den Kabarettisten und Schauspieler Uwe Steimle aus Dresden bekannt. Diese Mitteilung führte zu einer Welle teilweise heftiger Kritik, besonders bei unseren sächsischen Partnerinnen und Partnern sowie bei Initiativen, die gegen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus arbeiten.

Ökumenische FriedensDekade

(23.02.2018) Der Kabarettist und Schauspieler Uwe Steimle wird Schirmherr der Ökumenischen FriedensDekade für das Jahr 2018.

 „Sehr gerne bin ich Botschafter, des Friedens willen“, antwortete Uwe Steimle spontan auf die Anfrage für die Schirmherrschaft der Ökumenischen FriedensDekade 2018. Er folgt damit auf die Schirmherrin Malu Dreyer, Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, die im Jahr 2017 die Schirmherrschaft übernommen hatte.

Wenn ein Krieg endet, heißt das nicht, dass damit der Frieden begonnen hat. Das ist eine Lehre aus dem Ersten Weltkrieg. Zwar zeigte dieser Krieg ein bis heute erschreckendes Maß an Grausamkeit und Entmenschlichung, jedoch war das erst der Auftakt einer modernen Kriegsführung, deren Spur enthemmter Gewalt sich durch das gesamte 20. Jahrhundert ziehen sollte.

(13.02.2018) Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat eine Entscheidung des sächsischen Oberverwaltungsgerichts Bautzen begrüßt, wonach Syrern, die in ihrem Land den Wehrdienst verweigert haben und nun in Deutschland Schutz suchen, der Flüchtlingsstatus zuzuerkennen ist, da ihnen in ihrer Heimat eine politische Verfolgung drohe.

EAK

(09.02.2018) Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat zum Red Hand Day, dem Internationalen Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten, der seit 2002 jährlich am 12. Februar begangen wird, gefordert, das Schicksal von Kindern in Kriegen auch in Deutschland stärker in den Blick zu nehmen. „Kinder sind in vielerlei Hinsicht Opfer von Kriegen, doch ihr Schicksal spielt viel zu selten eine Rolle beim Blick auf kriegerische Konflikte“, ist Dr. Christoph Münchow, der EAK-Bundesvorsitzende, überzeugt.

Evangelische Friedensarbeit

(05.02.2018) Friedensthemen und die Friedensarbeit sind in der evangelischen Kirche zu einem auch in der Öffentlichkeit deutlich wahrnehmbaren Thema geworden. Dies unterstrich die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD, die in Loccum zu ihrer jährlichen Tagung zusammen kam.

Evangelische Friedensarbeit

(04.02.2018) Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat die Bundesregierung aufgefordert, deutlich gegen den völkerrechtswidrigen Einmarsch der Türkei in kurdisches Gebiet in Syrien Position zu beziehen und dies auch im Nordatlantikrat der NATO zum Ausdruck zu bringen.

Evangelische Friedensarbeit

(04.02.2018) Das Gespräch suchen, Räume für einen Dialog schaffen, Vertrauen bilden, aber auch sich gegenseitig zuhören und wahrnehmen, das könnten Wege sein, die Russland-Ukraine-Konflikt zu entschärfen. Davon zeigt sich Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), überzeugt. Dabei könnten und sollten seiner Auffassung nach die Kirchen eine wichtige Rolle spielen. „Wir müssen Betroffene zu Beteiligte machen“, meinte er in Loccum bei der Studientagung der evangelischen Friedensarbeit.

(03.03.2018) Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)) hat den erneuten Strafprozess gegen den ukrainischen Journalisten und Friedensaktivisten Ruslan Kotsaba scharf kritisiert. Angeklagt ist der Journalist, weil er vor drei Jahren einen Aufruf an alle Ukrainer veröffentlicht hat, in dem er seine Landsleute dazu aufruft, sich dem Bürgerkrieg entgegenzustellen und den Wehrdienst zu verweigern.

Ökumenische FriedensDekade

(02.02.2018) Das diesjährige zentrale Plakatmotiv der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Im Rahmen eines bundesweit ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs entfiel nun die Auswahl auf den Entwurf von Michaele Gruchot aus Berlin.

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