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Der mennonitische Theologe Professor Dr. Fernando Enns hat auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund die Christinnen und Christen aller Konfessionen dazu aufgerufen, entschlossener den Weg der Gerechtigkeit und des Friedens zu gehen, auf Gewalt verzichtend und den Finger in die Wunden der Ungerechtigkeit legend.

Evangelische Friedensarbeit

Es ist ein deutliches Signal für Abrüstung, Gewaltfreiheit, zivile Konfliktbearbeitung und Frieden, das die rund 2500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Menschenkette beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund aussandten. „Vertraue dem Frieden und lebe ihn“ machten die Menschen deutlich, die eine Kette von der Westfalenhalle bis zum Dortmunder Stadtgarten bildeten. Und so die Forderung nach einem Ende der Rüstungsexporte, der nuklearen Aufrüstung unterstützten. 

Evangelische Friedensarbeit

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat Christinnen und Christen dazu aufgerufen, Gefährdungen des Friedens offen und klar auszusprechen und gleichzeitig die Freudenbotschaft vom Vertrauen und Gottes Schöpfung zu verkünden. „Jesus hat immer alle zu Wort und Wert kommen lassen, über viele Grenzen hinweg vertrauensbildend gewirkt aus seinem Geist der Liebe“, so Brahms in seiner Predigt beim Feierabendmahl „Den Frieden feiern“ in der Kirche St. Nicolai beim Kirchentag in Dortmund.

Evangelische Friedensarbeit

Viel Zulauf gibt es beim „Friedensdorf“ der evangelischen Friedensarbeit auf dem Markt der Möglichkeiten, wo sich zahlreiche Friedensgruppen und Landeskirchen präsentieren. Auch der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms stattete dem Friedensdorf einen Besuch ab und nutzte die Gelegenheit zu Gesprächen mit Besucherinnen und Besuchern. 
(Dieter Junker)

Evangelische Friedensarbeit

Der Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, hat Christinnen und Christen aufgerufen, nicht nachzulassen in der Hilfe für Menschen, die vor Krieg und Gewalt fliehen und Schutz suchen. „Jede Migrantin, jeder Migrant, der aus Not seine Heimat verlässt, ist unsere Schwester, ist unser Bruder“, betonte Meister beim Gottesdienst der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für KDV und Frieden (EAK) auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund. 

Evangelische Friedensarbeit

Der EKD-Friedensbeauftragte Renke Brahms hat auf dem Podium einer Veranstaltung beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund betont, dass es die Aufgabe von Christen sei, eine friedensethische Debatte zu führen und zu ermutigen, sich in soziale und politische Prozesse einzumischen sowie sich in Kirche, Friedensgruppen oder die Entwicklungsarbeit einzubringen. „Dazu gehört auch, von der Hoffnung zu erzählen, die uns trägt“, fügte er im Panel „#NonviolenceWorks – Make Peace Possible!“ im International Peace Center hinzu.

AGDF

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Deutschen Evangelischen Kirchentages in Dortmund sollen die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland auffordern, bei ihrer Tagung im November 2019 in Dresden einen Beschluss zur Ächtung von Atomwaffen und gegen die nukleare Abschreckung als eine „heute noch mögliche“ ethisch verantwortbare Sicherheitspolitik zu verabschieden sowie die Bundesregierung auffordern, umgehend den UN-Atomwaffenverbotsvertrag zu unterzeichnen.

Soest 26.07.2019
Internationaler Versönungsbund

Tagung 26.-28.07.2019, Internationaler Versöhnungsbund

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Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der bayerische Landesbischof Professor Dr. Heinrich Bedford-Strohm, wird an der Menschenkette „Vertraue dem Frieden und lebe ihn“ beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund teilnehmen und zum Start auch ein Wort an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Friedensaktion richten. 

Quelle:
EKD

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hofft auf wichtige Impulse zu Fragen von Frieden und Sicherheit beim kommenden Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund. „Wir erleben eine Welt voller Gewalt und Konflikte. Es droht eine neue nukleare Rüstungsspirale, gleichzeitig werden in Europa die Grenzen geschlossen für Menschen, die vor Krieg und Gewalt fliehen. Das alles sind besorgniserregende Entwicklungen“, mahnt der Theologe. 

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