Aktuelles

Pressemitteilung des Zentrums Oekumene der Ev. Kirche in Hessen und Nassau

Frankfurt/Main (23. September 2018): Ein internationales Netzwerk von Anti-Atomkraft-Gruppen mit Vertretern aus Japan und mehreren europäischen Ländern hat die japanische Regierung und den japanischen Energieversorger TEPCO aufgefordert, die durch das Atomunglück von Fukushima 2011 entstandenen Schäden vollständig zu begleichen.

Evangelische Friedensarbeit

Renke Brahms hat nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit in den vergangenen zehn Jahren als EKD-Friedensbeauftragter wichtige und deutliche Akzente in friedenspolitischen und friedensethischen Fragen gesetzt. Der Leitende Theologe der Bremischen Evangelischen Kirche ist seit dem 1. Oktober 2008, also seit zehn Jahren, der erste Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland/EAK

Beim Stuttgarter Kirchentag 2015 wurde im Zentrum Frieden der Dokumentarfilm „Schwerter zu Spaten“ von Johannes Meier vorgestellt, der damit den Bausoldaten in der ehemaligen DDR ein filmisches Denkmal setzte. Nun hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland ein Begleitmaterialheft „Schwerter zu Spaten“ zu diesem Film herausgegeben, um so Schulen, Kirchengemeinden, aber auch die Bundeswehr einzuladen, das Thema Gewissensentscheidung damals und heute zu diskutieren sowie friedensethische Fragen in den Mittelpunkt zu stellen.

Bonn 24.11.2018
EKiR - Studientag zum Konsultationsprozess zur Landessynode

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat auf der Synode 2018 mit dem Friedenswort einen Impuls gesetzt, Kirche des gerechten Friedens zu werden. Dieser Impuls soll einen Konsultationsprozess in Gang setzen, über den bei der Landessynode 2021 zu berichten ist. Einer der Schmerzpunkte der eigenen Schuldverstrickung ist der Export von Waffen- und Rüstungsgütern aus Deutschland. Die Friedensethik der Evangelischen Kirche im Rheinland und Rüstungsexporte passen nicht zusammen.

AGDF

1968. Es war ein Jahr der Auf- und Umbrüche. Die Studentenrevolte in Westeuropa sorgte für gesellschaftliche Diskussionen, in der Tschechoslowakei wurde der „Prager Frühling“ von Panzern des Warschauer Paktes niedergewalzt, der Vietnam-Krieg bestimmte die außenpolitischen Debatten. In dieser aufgewühlten und ereignisreichen Zeit wurde im Dezember 1968 die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) gegründet.

Entwicklungspolitischer Freiwilligendienst

(14.09.2018) 10 Jahre, nachdem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und zivilgesellschaftliche Organisationen den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts auf den Weg gebracht haben, ziehen die deutschen Interessenverbünde der Träger eine positive Bilanz: „weltwärts stärkt das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung zur Umsetzung der Agenda 2030, bei den Freiwilligen, bei den beteiligten Partnerorganisationen im Norden und Süden und bei den Menschen im Umfeld der Freiwilligen“, heißt es in einem Thesenpapier.

Pax Christi/Evangelische Friedensarbeit

(13.09.2018) Anlässlich der Haushaltsberatungen überreichte die Friedensbewegung heute an Politiker aus Regierungs- und aus Oppositionsfraktionen 90.000 Unterschriften gegen die Erhöhung des Rüstungsetats auf 2%. Lars Klingbeil, MdB SPD stellte sich dem Gespräch  genauso wie Anton Hofreiter, MdB und Katja Keul von Bündnis 90/Die Grünen und Heike Hänsel, MdB und Alexander Neu, MdB aus der Bundestagsfraktion Die Linke.

Rund 70 Menschen diskutieren auf dem Weg zur EKD-Synode 2019 in Dresden

Vom 12.-14. September fand in Lutherstadt Wittenberg die Friedenskonsultation auf dem Weg zur EKD-Synode 2019 mit dem Schwerpunktthema „Frieden“ statt. Daran nahmen auch Mitglieder und Teile des Vorstands, zum Teil als Inputgeber*innen sowie Mitarbeitende in der Vorbereitungs- und Steuerungsgruppe, aktiv teil. Auch die Geschäftsstelle begleitete und unterstützte die Konsultation sowohl medial als auch vor Ort.

Europaweites Glockenläuten (Europäischen Kulturerbe-Jahr 2018)

In diesem Jahr wird mit vielfältigen Aktionen das „Europäische Kulturerbejahr – Sharing Heritage“ begangen. Ein prägendes Kulturelement in Europa sind Glocken. In Kirchen und Rathäusern, auf Friedhöfen und an Gedenkorten sind sie ein hör- und sichtbares Zeichen des europäischen Wertefundaments. Von den Veranstaltenden des Kulturerbejahres kommt die Anregung, alle Glockeneigentümer Europas unter dem Motto „FRIEDE SEI IHR ERST GELÄUTE“ am Internationalen Friedenstag, dem 21. September 2018, von 18:00-18:15 Uhr Mitteleuropäischer Zeit zu einem Europaweiten Glockenläuten einzuladen.

Hannover-Ahlem, Martin-Luther-Gemeinde 17.11.2018
Ökumenisches Forum 2018

Das Ökumenische Forum soll aufzeigen, was die Zukunft der Erde und des Lebens gefährdet und welche Schritte notwendig sind. Es wird auch die Frage aufgreifen, ob wir in den Kirchen wie in der Gesellschaft neue Impulse und Handlungsansätze brauchen.

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