Aktuelles

Eine Willkommensaktion mehrerer Verbände für Flüchtlinge wird im Internet mit Hasskommentaren von Asylgegnern quittiert. Die Sprecherin der Diakonie Deutschland, Ute Burbach-Tasso, sagte am Montag dem Evangelischen Pressedienst (epd), inzwischen seien im sozialen Netzwerk Facebook rund 3.000 Kommentare zu der Aktion geschrieben worden. In der großen Mehrzahl würden Mitarbeiter und Flüchtlinge beschimpft und diskreditiert. Auch Morddrohungen seien unter den Kommentaren. Das Ausmaß und der Ton der Hass-Kommentare seien für den Verband neu. 

Den vollständigen Artikel finden sie auf: www.evangelische-friedensarbeit.de.

Deutschland hat im ersten Halbjahr 2015 mehr Waffenexporte genehmigt als im selben Zeitraum des Vorjahres.

Den ganzen Artikel finden sie auf: www.evangelische-friedensarbeit.de.

Fotos von der Konferenz „Frieden lernen! Perspektiven einer Friedensbildung im 21. Jahrhundert“ in Koblenz-Landau finden sie unter: twitter.com/Friedensarbeit

Markus A.Weingardt, Mitglied der EAK, hat auf evangelisch.de einen interessanten Artikel zum Thema Rüstungsausgaben und -lieferungen geschrieben, nachzulesen unter: www.evangelisch.de.

Die Flüchtlingsfrage stellt aus friedenspädagogischer Sicht eine große Lern- und Entwicklungsmöglichkeit für die deutsche Gesellschaft dar. „Diese Chance kann nur genutzt werden, wenn wir uns sowohl der bestehenden Risiken wie auch der Ressourcen bewusst werden, die uns zur Verfügung stehen“, wurde auf der Tagung „Frieden lernen! Perspektiven einer Friedensbildung im 21. Jahrhundert“ in Koblenz betont.

Die Bedeutung der Friedensbildung an den Schulen hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, nachdrücklich unterstrichen. „Es ist wichtig, dass die Schulen den jungen Menschen Wege aufzeigen, wie Konflikte gewaltfrei zu lösen sind und unsere Welt friedlicher und gerechter gestaltet werden kann“, so Renke Brahms anlässlich der Konferenz „Frieden lernen! Perspektiven einer Friedensbildung im 21. Jahrhundert“ an der Universität Koblenz-Landau in Koblenz.

Der gerechte Frieden muss das Leitbild der künftigen deutschen Außen- und Sicherheitspolitik sein. Das hat die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) in einem heute in Berlin veröffentlichten friedenspolitischen Positionspapier zum Weißbuch-Verfahren bekräftigt. Die im Rahmen eines Fachgesprächs vorgestellten Thesen sind der offizielle EKD-Beitrag zum  „Weißbuch zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr 2016“. Das Weißbuch ist die Grundlage deutscher Sicherheitspolitik und entsteht in diesem Jahr erstmals in einem umfassenden gesellschaftlichen Beteiligungsprozess.

Frieden brauche Fantasie. Dies betonte der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, in Leipzig. „Unsere Kraft und Fantasie muss dem Frieden gelten, den gewaltfreien Wegen der Konfliktbearbeitung, dem Schaffen gerechter Verhältnisse, der Bekämpfung der Armut und gerechten Handelsbeziehungen. Das erfordert unsere ganze Kraft und Fantasie“, unterstrich Brahms in seiner Predigt in der Leipziger Nikolaikirche aus Anlass des 20. bundesweiten Vernetzungstreffens der ökumenischen Friedensgebetsgruppen.

Ist Frieden angesichts der weltpolitischen Lage noch ein glaubwürdiges Versprechen? Was macht Frieden heute aus? Und wer darf sich friedlich nennen? Das sind Fragen, die gerade Kinder und Jugendliche stellen und die verschiedenste Unterrichtsfächer der Schulen betreffen. Friedensbildung gibt hier Antwort. Sie spielt eine unverzichtbare Rolle beim Erlernen eines konstruktiven Umgangs mit Konflikten. Und sie bietet eine Auseinandersetzung mit Werten, politischen Meinungen und eigenen Handlungsmöglichkeiten an.

Das neue Buch von Markus A.Weingardt „Warum schlägst du mich? Gewaltlose Konfliktbearbeitung in der Bibel - Impulse und Ermutigung“ ist nun im Handel erhältlich.

Angst, Gier, Rache, Terror ... heutige Gewaltursachen, ob zwischen Menschen oder Staaten, sind der Bibel keineswegs fremd. Doch schon vor Jahrtausenden gab es Alternativen, und sie sind von erstaunlicher Aktualität. Von Abraham über Jakob oder den Propheten Oded zu Jesus und der Ehebrecherin: Die Bibel birgt eine Fülle von Erzählungen, in denen die »üblichen« Konfliktdynamiken gewaltlos durchbrochen werden. Nicht naiv und weltfremd, sondern kreativ und konstruktiv.

Dieses Buch versammelt unterschiedlichste Auslegungen zu solchen, oft wenig beachteten biblischen Überlieferungen. So vielfältig wie die Beispiele sind die Autorinnen, Autoren und ihre Gedanken. Es ist eine Fundgrube an spannenden Interpretationen: Anregend, ermutigend, lehrreich und hoch aktuell!

Mehr dazu und wo sie es bestellen können hier

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