EAK Rundbrief Mai 2018

Ist eine Welt des Friedens eine Utopie?

Unlängst sagte jemand, dass es kein Welt ohne Militär geben könne. Im weiteren Gespräch ergab es sich, dass ein Bild der Welt entstand, in der es selbstverständlich ist, militärische Operationen durchzuführen/anzudrohen, um potentielle Feinde zu besiegen/abzuschrecken.

Ich bin ja ein grenzenloser Idealist, dem irgendwie der Pazifismus zu Kopfe gestiegen ist. Ich musste ein Bild entwerfen, indem die Menschen anstelle des Kriegshandwerks, Frieden einüben, indem statt des Besuches der Bundeswehr/des Militärs an Schulen, demokratischer Frieden ein ordentliches Unterrichtsfach ist.
Ja, ja, ich höre die Realisten, die Hüter*innen der allgegenwärtigen Sachzwänge und vorfindlichen Gegebenheiten der Welt, wie sie müde lächelnd abwinken und auf einen aktuellen Bundeswehr-Slogan hinweisen: „Wir sind da, damit du auch dagegen sein kannst“. Und das alles mit dem Hintergedanken, wenn die wüssten, wo sie wären, ohne uns.
Was für eine Weltsicht hat sich da in und bei uns etabliert?
Die tief in uns sitzende Angst vor Fremdem, denen, die anders denken, reden, aussehen, hat deutliche Spuren in uns hinterlassen. Es fällt zunehmend schwer, die Motive von Vielfalt, Andersartigkeit und die Chancen, dass nicht alle gleich sind, wertfrei sozusagen, aufzurufen. Wer das tut, scheint sich irgendwie immer schuldig zu machen, gänzlich neben dem Mainstream zu liegen und gar dem scheinbar gesunden Menschenverstand zu wider zu handeln.
Nein, ich möchte keine biblischen Bilder bemühen, oder religiöse Motive nachzeichnen. Ich wage einfach mal den Blick auf mich selbst und stelle Überraschendes fest.
War ich noch als kleines Kind verzückt von meiner naiven Weltsicht, in der Eltern alles können, lehrte mich das Älterwerden, was es heißt, selber Verantwortung für das zu übernehmen, was gelingt, scheitert, fast gut, doch schlecht, manchmal falsch, ab und an richtig ... zu übernehmen. Ich musste, ob ich es wollte oder nicht, entwickeln, lernen, damit umzugehen, dass ich alleine nicht alles schaffen kann.
Nur ein kleiner Schritt, das zu entdecken.
Vergleich ich das mit dem Zusammenleben der Menschheit, kommt mir der Verdacht (oder ist es ein Glücksfall?), dass wir Menschen dazu angelegt sind, miteinander Geschicke, Geschichte, Gegenwart ... zu gestalten.
Wie gesagt, ich bin ein grenzenloser Idealist.
Das führt mich dazu, dass ich mir durchaus eine Welt ohne Militär, mit gewaltfreien Möglichkeiten zur Konfliktlösung vorstellen kann. Der Weg dazu führt nicht über das Einüben von militär-strategischen Kniffen. Der Weg dazu führt über die vielen kleinen friedlichen Schritte der Peacemakers, Streitschlichter, Staffelläufer*innen für den Frieden und auch über diejenigen, die immer noch bereit sind, der Kriegsdienst zu verweigern und sich sicher sein können, begleitet und unterstützt zu werden.
Welche Chance für das 21. Jahrhundert, das es diejenigen gibt, die anders sind, anders denken, Mut haben, Streit zu lernen, der weder Verliere noch Gewinner kennt. Genau an dieser Stelle wird unsere Welt als eine des „gerechten Friedens“, in der kein Platz für kriegerische, menschen- und naturverachtende Gewalt ist, sichtbar. Tatsächlich, ich sehe eine Welt ohne Militär, weil wir begonnen haben, den Frieden zu leben.

Detlev Besier,
Ev. Kirche in der Pfalz, EAK Vorstand

 

Inhaltsverzeichnis

  • Friedensdienst Eirene erhält Evangelischen Friedenspreis 2018
  • 2. EAK Mitgliederversammlung 2018
  • Studientag „Kriege beenden – Frieden beginnen – 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg: Erinnern für die Zukunft“
  • SAVE THE DATE Verleihung des Friedrich Siegmund-Schultze-Förderpreises für gewaltfreies Handeln
  • Ausschreibung Referentin/Referent für die EAK
  • Südkorea: Beendet die Inhaftierung der Kriegsdienstverweigerer!
  • "Frieden geht" - Staffellauf gegen Rüstungsexporte von Oberndorf nach Berlin führt durch Baden
  • Bischof Ralf Meister und „Brot für die Welt“ fordern eine öffentliche Debatte zu Rüstungsexporten aus Deutschland
  • Völlig unpassende Vereinnahmung von Erasmus von Rotterdam durch AfD
  • Rüstungsproduktion, Waffenexporte und kirchliche Friedensethik
  • Aktion „FRIEDEN-GEHT!“ Staffellauf gegen Rüstungsexporte
  • Entwicklungsfinanzierung braucht Verlässlichkeit
  • Verantwortung im Syrienkonflikt
  • Interkulturelle Woche 2018
  • Landessynode fordert striktes Waffenexportgesetz
  • Neue Homepage Nachhaltigkeit der EKD
  • Aufruf zum Aktionstag am Fliegerhorst Büchel/Eifel
  • Aktionstag mit Busfahrt zum Fliegerhorst Büchel/Eifel (Atomsprengkopflager)
  • Friedensgebet und Proteste gegen die Rüstungsmesse ITEC in Stuttgart
  • Die Beueler Friedensgruppe in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde Beuel lädt ein zum Informationsabend
  • Christinnen und Christen rufen zu kirchlichem Aktionstag in Büchel auf
  • Von Einhörnern, #hopeSpeech & Memes
  • Krisenregion Westbalkan Wie kann sich Europa stärker engagieren?
  • 5. Forum „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“ Kurshalten in bewegten Zeiten – Kirche sein zwischen theologischen Reflexionen und demokratischer Verantwortung
  • "Nicht immer gleich ULTIMA RATIO" - 99 Schritte zum Frieden
  • Auf dem Weg zur „Kirche des gerechten Friedens" - Wie machen wir das konkret in Niedersachsen?
  • „Die Rolle der Kirchen und der Diakonie bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der UN“
  • Thementag: ¡Maíz! Oder wer ernährt die
  • Christen rufen zu kirchlichem Aktionstag in Büchel auf
  • Internationale Konferenz: In Zeiten erodierender Sicherheit Wie lässt sich die europäische Rüstungskontrolle retten? (13.-15. Juni 2018)
  • Frieden erleben Friedenspädagogische Angebote Frieden lernen und erleben

 

EAK relevante Meldungen/Aus der Arbeit der EAK
 

Friedensdienst Eirene erhält Evangelischen Friedenspreis 2018

Der Internationale Christliche Friedensdienst Eirene in Neuwied erhält den in diesem Jahr erstmals als „Evangelischer Friedenspreis“ verliehenen Friedrich Siegmund-Schultze-Förderpreis der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK). Die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung würdigt gewaltfreies Handeln und ist in diesem Jahr Teil der Aktivitäten der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) zum Gedenken an das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren.

2. EAK Mitgliederversammlung 2018

Für die Mitglieder der EAK findet am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, ab 19:00 Uhr sowie am Donnerstag, den 11. Oktober 2018, in Berlin-Zehlendorf die Mitgliederversammlung statt.

Studientag „Kriege beenden – Frieden beginnen – 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg: Erinnern für die Zukunft“

An die Friedrich Siegmund-Schultze-Preisverleihung am Vortag schließt sich am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, ein in Kooperation mit der Evangelischen Akademie zu Berlin durchgeführter Studientag mit dem Titel „Kriege beenden – Frieden beginnen – 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg: Erinnern für die Zukunft“ an.
Dieser wird von 10:00 bis 17:00 Uhr ebenfalls im Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Ziegelstraße 30, 10117 Berlin stattfinden.

SAVE THE DATE Verleihung des Friedrich Siegmund-Schultze-Förderpreises für gewaltfreies Handeln

Am Dienstag, 09. Oktober 2018, verleiht die EAK zum neunten Mal seit 1994 den Friedrich Siegmund-Schultze-Förderpreis für gewaltfreies Handeln.
Die Preisverleihung findet im Rahmen einer festlichen Veranstaltung mit anschließendem Empfang ab 18.00 Uhr im Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin statt.

Ausschreibung Referentin/Referent für die EAK

Für die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) sucht der Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD e.V. (VfF) ab 1. September 2018 oder früher eine Referentin/ einen Referenten als Vertretung während eines Sonderurlaubs bis 23. September 2020.

 

Kriegsdienstverweigerung (KDV)
 

Südkorea: Beendet die Inhaftierung der Kriegsdienstverweigerer!

Aktion am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung "Südkorea: Beendet die Inhaftierung der Kriegsdienstverweigerer!"
15. Mai 2018, 16.00-18.00 Uhr, Berlin

 

Vor der Botschaft der Republik Korea
Stülerstr. 10
10787 Berlin

 

Wissenswertes
 

"Frieden geht" - Staffellauf gegen Rüstungsexporte von Oberndorf nach Berlin führt durch Baden

Karlsruhe/Oberndorf/Berlin. Für mehr staatliche Investitionen in zivile Konfliktbewältigung, die Konversion der deutschen Rüstungsindustrie und gegen Rüstungsexporte hat sich der Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Baden, Jochen Cornelius-Bundschuh, ausgesprochen. Anlass war der Ausblick auf den bundesweiten Staffellauf gegen Rüstungsexporte, der am 21. Mai in Oberndorf, am Sitz des Waffenherstellers Heckler&Koch, startet und über 1100 Kilometer in 83 Etappen zum Gehen, Joggen, Marathonlaufen und Radfahren nach Berlin führt.

Bischof Ralf Meister und „Brot für die Welt“ fordern eine öffentliche Debatte zu Rüstungsexporten aus Deutschland

Auf Antrag der Grünen beschäftigt sich der Landtag in Niedersachsen mit Rüstungsexporten aus Niedersachsen. Der Bischof der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Ralf Meister, und auch „Brot für die Welt“ äußern sich sehr kritisch zu Rüstungsexporten und fordern eine öffentliche Debatte dazu ein.

Ausschnitte aus dem Interview mit dem Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers Ralf Meister und dem Rundblick - Politikjournal für Niedersachsen sind in der PDF-Datei  im vollen Wortlaut zu lesen.

Völlig unpassende Vereinnahmung von Erasmus von Rotterdam durch AfD

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Pläne der AfD, die „Desiderius-Erasmus-Stiftung“ als parteinahe Stiftung anzuerkennen, scharf kritisiert. „Erasmus von Rotterdam steht für Weltoffenheit, Toleranz, Humanität, Frieden. Und damit für Werte, die von der AfD regelmäßig mit Füßen getreten werden“, macht Jan Gildemeister, der Geschäftsführer des Friedensverbandes, deutlich. Er forderte die Partei auf, die entsprechenden Pläne aufzugeben und die beiden bereits bestehenden AfD-nahen „Erasmus-Stiftungen“ umzubenennen.

Rüstungsproduktion, Waffenexporte und kirchliche Friedensethik

Die christlichen Kirchen in Baden und  Württemberg haben sich in Synodenbeschlüssen und Appellen der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) für eine Reduzierung von Rüstungsexporten und ihre mittelfristige Einstellung ausgesprochen. Auch "ein mittelfristiger Ausstieg aus der militärischen Friedenssicherung" wird gefordert (Bad. Landessynode November 2013).  Diese Beschlüsse sind Grundlage für die Evangelischen Kirchen in Baden und Württemberg, den Dialog mit Verantwortlichen und Mitarbeitenden in der Poltik, der Verteidigung und der Rüstungsindustrie zu suchen.

Aktion „FRIEDEN-GEHT!“ Staffellauf gegen Rüstungsexporte

ie Bundesrepublik Deutschland ist weltweit der drittgrößte Rüstungsexporteur von Kleinwaffen (Pistolen und Gewehre) und viertgrößter Rüstungsexporteur von Großwaffensystemen (Kriegsschiffe, Kampfflugzeuge und Kampfpanzer). Deutsche Waffen werden an menschenrechtsverletzende und kriegsführende Staaten exportiert. Mit ihnen werden schwere Menschenrechtsverletzungen verübt, Millionen von Menschen in die Flucht getrieben oder getötet. Zivilist*innen – insbesondere Frauen und Kinder – sind die Hauptleidtragenden.

Entwicklungsfinanzierung braucht Verlässlichkeit

Zu den heute vom Kabinett beschlossenen Eckwerten für den Bundeshaushalt 2018 und der mittelfristigen Finanzplanung erklärt Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt: „Es ist erfreulich, dass im Jahr 2018 rund 900 Millionen Euro mehr für Entwicklungszusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden sollen. Doch dass laut der mittelfristigen Finanzplanung des Bundes die Entwicklungsausgaben bereits 2019 wieder sinken und in den Folgejahren deutlich nach unten gehen, schafft Probleme.

Verantwortung im Syrienkonflikt

In einer Stellungnahme zur Situation in Syrien erinnert das Zentrum Oekumene der EKHN und EKKW an die internationale Ächtung von Chemiewaffen und fordert Aufklärung. Bezüglich des Vergeltungsschlages fragen sie nach dem friedenspolitischen Konzept. Die politisch Verantwortlichen werden gebeten, Waffenlieferungen in Krisengebiete zu unterbinden und das ihnen Mögliche zu tun, um auf politischem Wege Frieden im Nahen Osten zu fördern.

Interkulturelle Woche 2018

Vom 23. bis 29. September 2018 findet die diesjährige Interkulturelle Woche statt.
Weitere Informationen, Plakate, Postkarten und Materialien finden Sie unter www.interkulturellewoche.de.

Landessynode fordert striktes Waffenexportgesetz

Die Landessynode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat auf ihrer Frühjahrstagung ein Wort „Die Landeskirche auf dem Weg zur Kirche des gerechten Friedens“ verabschiedet. Die Landessynode fordert darin „ein striktes und verbindliches Waffenexportgesetz, um die bisherige geheime, willkürliche und ausufernde Praxis der Exportgenehmigungen zu beenden. Waffenlieferungen in Konfliktgebiete müssen umgehend unterbleibend, bestehende Verbote auch durchgesetzt werden.“

Neue Homepage Nachhaltigkeit der EKD

Die EKD hat eine neu eingerichtete Homepage für Nachhaltigkeit www.ekd.de/Nachhaltigkeit.
Dort finden Sie Informationen über die Aktivitäten des neuen Referates Nachhaltigkeit der EKD,  über die Nachhaltigkeitsziele der UN, die Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung, informative Hinweise für Kirchengemeinden, Literaturhinweise, Veranstaltungen und Aktuelles zum Thema Nachhaltigkeit.

Veranstaltungen

Aufruf zum Aktionstag am Fliegerhorst Büchel/Eifel

am 7. Juli 2017 haben 122 Staaten der UN-Generalversammlung einen Vertrag zum Verbot der Atomwaffen beschlossen. Das hat eine Projektgruppe aus den Landeskirchen in Bayern, Württemberg, Baden, der Pfalz, Hessen und Nassau sowie aus dem Rheinland zum Anlass genommen ein Jahr später zu einem ökumenisch-kirchlichen Aktionstag gegen die in Büchel stationierten Atomwaffen aufzurufen. Der Aufruf ist beigefügt.
 

Aktionstag mit Busfahrt zum Fliegerhorst Büchel/Eifel (Atomsprengkopflager)

07.07.2018, 07:00 Uhr - 20:00 Uhr

Genaues Programm siehe unter Download.

Friedensgebet und Proteste gegen die Rüstungsmesse ITEC in Stuttgart

15.-17.05.2018, Stuttgart

Die Beueler Friedensgruppe in Zusammenarbeit mit der Ev. Kirchengemeinde Beuel lädt ein zum Informationsabend

Vortrag und Diskussion mit Jens Koy von der Beueler Friedensgruppe. Koy berichtet über den Bus aus Bonn und die Inhalte des Aktionstags am 7.7. in Büchel: Ab 11h Gottesdienst mit Pastor Renke Brahms, dem Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, und dann Informations- und Kulturprogramm mit viel Musik bis 16h. Zum besseren Verständnis werden am Informationsabend Hinter-gründe zu Atomwaffen in der Eifel dargestellt und diskutiert.

Christinnen und Christen rufen zu kirchlichem Aktionstag in Büchel auf

Christinnen und Christen aus mehreren Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland sowie die katholische Friedensorganisation Pax Christi rufen auf zu einem Aktionstag am 7. Juli am deutschen Fliegerhorst Büchel in der Eifel, um gegen die dort gelagerten US-amerikanischen Atombomben zu protestieren.

Von Einhörnern, #hopeSpeech & Memes

Das Internet als dezentraler Partizipationsraum fordert hierarchische kirchliche Einrichtungen heraus. In der Debatte um die #DigitaleKirche taucht immer wieder die Frage der Gestaltung des Priestertum aller als Graswurzelkirche auf. Wir wollen konkreter fragen: Wie fördern wir eine Kultur der digitalen Selbstpositionierung, um Hoffnung und Menschenfreundlichkeit im Netz stärker spürbar werden zu lassen?
 

Krisenregion Westbalkan Wie kann sich Europa stärker engagieren?

14.-16. Mai 2018 (Montag-Mittwoch)
wie kann Europa die Krisenregion Westbalkan stabilisieren, tiefgreifende Demokratisierung vorantreiben und reformorientierte Kräfte stärken? Diese internationale Tagung mit ExpertInnen und PraktikerInnen aus den Westbalkan-Län­dern und der EU stellt diese Frage in den Fokus und sucht nach Antworten.

5. Forum „Kirche und Rechtsextremismus im Norden“ Kurshalten in bewegten Zeiten – Kirche sein zwischen theologischen Reflexionen und demokratischer Verantwortung

Mittwoch, 13.06.2018, 12:00 Uhr bis Donnerstag, 14.06.2018, 13:30 Uhr
Missionsakademie an der Universität Hamburg, Rupertistr. 67, 22609 Hamburg

"Nicht immer gleich ULTIMA RATIO" - 99 Schritte zum Frieden

99 Schritte zum Frieden.
Zivile Wege zum Frieden! Wie geht das?

Auf dem Weg zur „Kirche des gerechten Friedens" - Wie machen wir das konkret in Niedersachsen?

Vom 11 – 13. Juni 2018 findet in der Akademie Loccum die Arbeitstagung „Auf dem Weg zur „Kirche des gerechten Friedens“ – Wie machen wir das konkret in Niedersachsen?“ statt.
Es geht um basisnahe Informationen, Netzwerkbildung, konkrete Friedensarbeit und gegenseitige Stärkung.

Mehr lesen Sie hier

„Die Rolle der Kirchen und der Diakonie bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsziele der UN“

Das erste Forum Nachhaltigkeit der EKD vom 07. - 08.06.2018 wird in Hofgeismar veranstaltet. Schwerpunktthema wird „Die Rolle der Kirchen und der Diakonie bei der Umsetzung  der Nachhaltigkeitsziele der UN“  sein. Es wird in diesem Jahr in Kooperation zwischen dem Nachhaltigkeitsreferat der EKD und der Akademie der Versicherer im Raum der Kirchen durchgeführt.

Thementag: ¡Maíz! Oder wer ernährt die

Am 27.04.2018 lädt die W3 - Werkstatt für internationale Kultur und Politik e.V. zum Thementag MAIZ Oder wer regiert die Welt? ein. An diesem Tag können Sie sich dort sich ganz umfassend mit der Pflanze Mais befassen, von der Schöpfungsgeschichte bis hin zu Globalen Märkten.

Um 16:00 Uhr beginnen die vier parallel stattfindenden Workshops:

Christen rufen zu kirchlichem Aktionstag in Büchel auf

Christen aus mehreren evangelischen Landeskirchen und die katholische Friedensorganisation Pax Christi rufen für den 7. Juli zu einem Aktionstag im rheinland-pfälzischen Büchel gegen Atomwaffen auf. Alle Menschen seien dazu eingeladen, vor dem dortigen Bundeswehr-Fliegerhorst, wo die letzten US-Atomwaffen auf deutschem Boden vermutet werden, zu demonstrieren, teilte der Verein für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland am Dienstag in Bonn mit. Ein Umstieg auf eine friedliche Außen- und Sicherheitspolitik sei nötig.

Internationale Konferenz: In Zeiten erodierender Sicherheit Wie lässt sich die europäische Rüstungskontrolle retten? (13.-15. Juni 2018)

Rüstungskontrolle in Europa ist in der Krise. Seit den frühen 2000er Jahren sind wichtige Übereinkommen zur Überwachung von konventionellen Waffensystemen - wie Panzern, schwerer Artillerie oder Kampfflugzeugen - zunehmend erodiert und sogar vollkommen hinfällig geworden. Anstrengungen den Verfall dieser wichtigen Stütze der europäischen kollektiven Sicherheitsarchitektur aufzuhalten oder gar abzuwenden, wurden halbherzig verfolgt und blieben bisher ohne große Wirkung.

 

Veröffentlichungen/Publikationen

 

Frieden erleben Friedenspädagogische Angebote Frieden lernen und erleben

Machen Sie Frieden zum Thema im Schul- oder Konfirmandenunterricht, gestalten Sie Projekttage mit Lern- und Erlebnismodulen aus dem Bereich der Antigewalt- oder Antirassismusarbeit.
Wir helfen Ihnen gerne mit Ideen, Materialien und auch bei der Durchführung einzelner Angebote. Suchen Sie mit uns nach Alternativen zum militärischen Handeln und lernen Sie erfolgreiche Friedensprojekte kennen.

 

Impressum 


Herausgeber
Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)
im Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD e.V. (VfF) 
Endenicher Str. 41
53115 Bonn
Tel.: +49 (0) 228 - 24999- 0
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