EAK Rundbrief November 2018

Um der Menschen willen. Methoden ziviler Konfliktbearbeitung stärken

Liebe Leser*innen,

dieser EAK - Rundbrief erscheint 100 Jahre nach Ende des 1. Weltkrieges am 11.11.1918. Bis heute wird das Datum des „la grande guerre“, wie die „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ in Frankreich bezeichnet wird, als Tag der Befreiung gefeiert. Befreit von Hass, Gewalt, Mord und Totschlag zum Preis von Millionen Toten.
Dies nicht nur in Frankreich in den Ardennen, am Hartmannsweilerkopf im Elsass oder in Verdun, der Inbegriff erfolgloser Schlacht „um ein paar Erdhügel“ und 100.000er Toter auf beiden Seiten. Jedes Dorf kennt die Gedenkstätte „unseren toten Helden 1914 - 1918“.
An diesem Tag wird mit Trikolore und Marseillaise bis heute Gedenken zelebriert; auch am 11.11.2018. Seit ein paar Jahren nun ohne die letzten überlebenden Helden.

Befreit von Hass, Gewalt, Mord und Totschlag? Mitnichten! Genug militärische Konflikte und Kriege sind im 20. und 21. Jahrhundert diesem 1. Weltkrieg gefolgt. Am Beispiel Frankreichs kann zwar aufgezeigt werden, dass Hass und Gewalt sich nicht mehr an Deutschland und die Deutschen richtet, aber alle Beziehungen mit den Ländern Nordafrikas machen deutlich, dass sich lediglich die Perspektive verschoben hat. Ganz zu schweigen von auch dort ausländerfeindlichen Diskursen, die mit den Banlieu aller großen Städte Frankreichs die gescheiterten Integrationsbemühungen nicht erst seit den Fluchtbewegungen nach Europa verdeutlichen.

Aber nicht mit dem Finger auf Andere zeigen. Die Beschreibung Frankreichs ist aus dem 11.11. und dem „la grande guerre“ hergeleitet. Auf annähernd alle Länder in Europa lassen sich solche Beschreibungen projizieren. Dann wechselt die Projektionsflächen je nach Lage auf der Welt- und Europakarte statt nach Süden, nach Norden, Osten oder Westen. Irgendeinen „Sündenbock“ findet jede Nation; zur Not landesintern: die Ausländer. Gruß nach Chemnitz.

Die EAK gedachte im Oktober mit der Verleihung des Friedrich Siegmund-Schultze-Förderpreises für gewaltfreies Handeln und der Veranstaltung „Kriege beenden - Frieden beginnen. 100 Jahre 1. Weltkrieg: Erinnern für die Zukunft“ diesem historischen Ereignis.

Erinnern für die Zukunft. Wohin soll die Reise gehen?

Aus Sicht der „Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ ist die Antwort klar: Mehr Pazifismus wagen! Mehr Investitionen und Ermöglichungen in gewaltfreie Trainings und zivile Konfliktlösungsstrategien wagen. Entschieden für Frieden!

Wohin aber geht die Reise?

Das Primat der Politik folgt weiter einem Militärischen, indem sie tausendmal (!) mehr in Rüstung als in zivile Konfliktbearbeitung investiert: Mehr Mittel des Bundeshaushalts als 2018 und für 2019 vorgesehen wurde noch nie ausgegeben. So weit, so schlecht.

Aber auch im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mehren sich Stimmen und Meinungen dies, wenn zwar nicht für gut zu heißen, angesichts Taliban und anderer Feindbilder, (meinetwegen aus Verzweiflung und Phantasielosigkeit) aber für „alternativlos“ zu halten. Erinnert sei an den oben erwähnten David gegen Goliath Vergleich: 1:1000!

All dies obwohl mit jeder Münchner Sicherheitskonferenz die Lage jährlich verquickter, ja die Lage unsicherer (welch Euphemismus) wird.
Es bedarf keiner prophetischen Gabe dies inkl. mit einem Blick über den Konferenztermin im Februar hinaus auch für den Mai 2019 zu prognostizieren. Obwohl die Europawahl in zahllosen Diskursen zu dem „Friedens- und Demokratieprojekt Europa“ als Schicksalswahl gehandelt wird.

Solidarität statt Abschottung muss auch für Europa das Gebot (Nächstenliebe!) der Stunde sein. Über Donald T. und dessen Mauervorstellungen können wir die Augen rollen und uns aufregen. Solange das „Mare Nostrum“ als imaginäre Mauer zwecks Abschottung dient, ist das mehr als unredlich.

Erinnern für die Zukunft: 1998 formulierte eine Konferenz Europäischer Kirchen in Bratislava in ihrer Erklärung „Europa ist mehr als ein Wirtschaftsraum, Europa gilt es als Sozialraum zu gestalten“.
Gut zwanzig Jahre später könnte eine solche Konferenz „Europa gilt es als Friedensraum neu und solidarisch weiter zu gestalten“ lauten. Ein save the date für eine solche Konferenzankündigung aber steht aus.

Die oben gehandhabte pazifistische sprachliche Orientierung an Willy Brandts „Mehr Demokratie wagen“, was wir im Oktober 2019 dann zum 50igsten Mal feiern können, mag den (älteren) Leser* innen aufgefallen sein, gilt es dringend zu erneuern.
Denn: „Der Frieden ist zwar nicht alles. Aber ohne Frieden ist alles nichts“ (auch Willy B.).

Fehler dürfen sein. Aber man sollte nicht den Gleichen ein 2. Mal bzw. oder öfter machen. Wie oft wollen wir uns noch den Kopf an derselben Stelle der gleichen Wand blutig schlagen? Oder gilt unverändert: „Ein erwachsener Mensch, der mit Stolz eine Militäruniform trägt, ist grundsätzlich ein Fall für die Couch“ (Max Uthoff, Kabarettist).
Aber: Die mit Abstand Allermeisten, die über militärische Lösungen nachdenken bzw. sie befürworten - in Gesellschaft, Kirche wie Politik - tragen Zivil; übrigens ein Unterschied zu 1918 und davor.

Mit den besten Wünschen
Ihr Rainer Hub

- EAK Vorstand -

 

Inhaltsverzeichnis

  • Studientag der EAK "Friedensbildung" am 30.09.2019
  • Pressemitteilung: EAK stellt personelle Weichen für kommende Jahre
  • Pressemitteilung der EAK: „Kriege beenden – Frieden beginnen“
  • EIRENE erhält den Evangelischen Friedenspreis und Siegmund-Schultze-Förderpreis der EAK
  • Die Bausoldaten als Ermutigung zu couragiertem Handeln und zur Gewissensentscheidung
  • Brahms: Aufkündigung des INF-Vertrages könnte zu neuer nuklearer Rüstungsspirale führen
  • „Wichtiger Mahner für eine konsequente christliche Friedensethik“
  • AGDF: Friedensnobelpreis rückt eins der schlimmsten Kriegsverbrechen in den Fokus
  • Kriege beenden - Frieden beginnen
  • Gewaltfreiheit als Alternative
  • AGDF: Verstärkt das Leid verfolgter Menschen in den Blick nehmen
  • AGDF fordert von Politik eine Stärkung der Freiwilligendienste
  • Christine Busch bleibt Vorsitzende der AGDF
  • „Für den Frieden brauchen wir die AGDF“
  • „Solidarität mit Fukushima“
  • „Renke Brahms ist ein Glücksfall für die evangelische Friedensarbeit“
  • Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen – was können wir tun?
  • Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) feiert ihr 50-jähriges Bestehen
  • 10 Jahre „weltwärts“ ein großer Erfolg
  • Mehr für´s Militär? Nicht mit uns!
  • Friedenskonsultation in Wittenberg
  • Badische Kirche plant Kampagne für eine neue zivile Sicherheitspolitik
  • Einladung der Evangelischen Landeskirche in Baden zum Sondierungsgespräch "Sicherheit neu denken" am 12. Dezember
  • "Wir wollen die EU - als Friedensakteur!"

 

EAK relevante Meldungen/Aus der Arbeit der EAK

 

Studientag der EAK "Friedensbildung" am 30.09.2019

 

Pressemitteilung: EAK stellt personelle Weichen für kommende Jahre

Mitgliederversammlung in Berlin verabschiedet scheidenden Bundesvorsitzenden Dr. Christoph Münchow – Neuer Vorstand gewählt

Mit der Neuwahl des Vorstands hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden in Berlin die personellen Weichen für die kommenden drei Jahre gestellt. Gleichzeitig wurde der bisherige Bundesvorsitzende Dr. Christoph Münchow (Radebeul), der nicht mehr für den Vorsitz kandidierte, verabschiedet. Der frühere Oberlandeskirchenrat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens war seit 2012 Bundesvorsitzender der EAK.

 

Pressemitteilung der EAK: „Kriege beenden – Frieden beginnen“

Studientag von Evangelischer Akademie zu Berlin und EAK: 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg – Erinnern für die Zukunft

Was haben die Kirchen aus der Vergangenheit gelernt? 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs stand diese Frage im Mittelpunkt eines Studientages „Kriege beenden – Frieden beginnen“ der Evangelischen Akademie zu Berlin und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Berlin. Und dabei wurde deutlich, welche Entwicklung die Friedensethik und die Kirchen in diesen 100 Jahren erlebten, aber auch, wie aktuell diese Frage nach wie vor ist.

 

EIRENE erhält den Evangelischen Friedenspreis und Siegmund-Schultze-Förderpreis der EAK

Für ihr erfolgreiches, langjähriges unabhängig gewaltfreies Handeln und ihren Einsatz für zivile Konfliktbearbeitung wurde in Berlin der „Friedrich Siegmund-Schultze-Förderpreis für gewaltfreies Handeln“ der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) als Evangelischer Friedenspreis an den internationalen christlichen Friedensdienst EIRENE aus Neuwied ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

Kriegsdienstverweigerung (KDV)

Die Bausoldaten als Ermutigung zu couragiertem Handeln und zur Gewissensentscheidung

Beim Stuttgarter Kirchentag 2015 wurde im Zentrum Frieden der Dokumentarfilm „Schwerter zu Spaten“ von Johannes Meier vorgestellt, der damit den Bausoldaten in der ehemaligen DDR ein filmisches Denkmal setzte. Nun hat die Evangelisch-Lutherische Kirche in Norddeutschland ein Begleitmaterialheft „Schwerter zu Spaten“ zu diesem Film herausgegeben, um so Schulen, Kirchengemeinden, aber auch die Bundeswehr einzuladen, das Thema Gewissensentscheidung damals und heute zu diskutieren sowie friedensethische Fragen in den Mittelpunkt zu stellen.

Wissenswertes

 

Brahms: Aufkündigung des INF-Vertrages könnte zu neuer nuklearer Rüstungsspirale führen

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat vor einem erneuten nuklearen Wettrüsten gewarnt. Grund dafür ist die Ankündigung der USA, den 1987 geschlossenen INF-Vertrag mit Russland aufzukündigen. „Das sind besorgniserregende Nachrichten. Statt Verträge zu kündigen, wäre es besser, die Atomwaffenmächte würden sich an einen Tisch setzen und endlich konkrete Schritte gehen, um zur Ächtung dieser schrecklichen Waffen zu kommen“, so Brahms.

 

„Wichtiger Mahner für eine konsequente christliche Friedensethik“

Die evangelische Friedensarbeit hat den Theologen Helmut Gollwitzer, der vor 25 Jahren starb, als einen wichtigen Mahner für eine konsequente christliche Friedensethik gewürdigt. „Gollwitzer war über viele Jahre hinweg das Gewissen der evangelischen Kirche“, so Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

 

AGDF: Friedensnobelpreis rückt eins der schlimmsten Kriegsverbrechen in den Fokus

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an Denis Mukwege und Nadia Murad begrüßt und den jahrelangen Einsatz beider zur Bekämpfung von sexueller Gewalt als Waffe in Kriegen und Konflikten gewürdigt.

 

Kriege beenden - Frieden beginnen

Hundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs stehen die Rolle der Kirchen bei diesem Weltenbrand, aber auch die Lehren, die die Kirchen daraus gezogen haben, im Mittelpunkt eines Studientages „"Kriege beenden –- Frieden beginnen. 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg: Erinnern für die Zukunft“" am 10. Oktober in Berlin. Veranstalter des Studientages sind die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Kooperation mit der Evangelischen Akademie zu Berlin.

 

Gewaltfreiheit als Alternative

Dass Gewaltfreiheit eine christlich gebotene Alternative ist, das zeigt Theo Ziegler in seinem lesenswerten Buch „Motive und Alternativentwürfe christlicher Pazifisten“. Und er zeigt auch, wie diese gewaltfreie Alternative auch zum Thema im Religionsunterricht werden kann. 

 

AGDF: Verstärkt das Leid verfolgter Menschen in den Blick nehmen

Die deutliche Zunahme von rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Strömungen, von rassistischen und antisemitischen Stimmen gefährdet nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) den Frieden in der Gesellschaft. „Dagegen setzen wir uns zur Wehr“, heißt es in einer Resolution, die die AGDF-Mitgliederversammlung in Bonn verabschiedet hat. Darin betont der Friedensverband: „Wir treten dafür ein, die Würde eines jeden Menschen zu achten und die Rechte aller Menschen zu wahren. Wir wehren uns gegen Rassismus und Antisemitismus.“

 

AGDF fordert von Politik eine Stärkung der Freiwilligendienste

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich für eine Stärkung der Freiwilligendienste ausgesprochen. In einer Resolution, die der Friedensverband auf seiner Mitgliederversammlung in Bonn verabschiedete, forderte die AGDF Bundestag und Bundesregierung auf, mehr Finanzmittel für Freiwilligendienste im In- und Ausland bereitzustellen, um allen Interessierten unabhängig von ihrem sozialen Status eine Teilnahme zu ermöglichen.

 

Christine Busch bleibt Vorsitzende der AGDF

Christine Busch aus Düsseldorf bleibt Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Die Theologin wurde auf einer Mitgliederversammlung in Bonn einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Christine Busch steht seit einem Jahr an der Spitze des Friedensverbandes, der in diesem Jahr sei 50-jähriges Bestehen feiern kann.

 

„Für den Frieden brauchen wir die AGDF“

Vor 50 Jahren gründete sich in Bonn die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF). Mit zahlreichen Veranstaltungen und Aktionen will der Friedensverband dieses Jubiläum ein Jahr lang feiern. Den Auftakt bildeten ein Empfang und ein Gottesdienst in Bonn. Mit vielen Gästen und Gratulanten.

 

„Solidarität mit Fukushima“

Frankfurt/Main (23. September 2018): Ein internationales Netzwerk von Anti-Atomkraft-Gruppen mit Vertretern aus Japan und mehreren europäischen Ländern hat die japanische Regierung und den japanischen Energieversorger TEPCO aufgefordert, die durch das Atomunglück von Fukushima 2011 entstandenen Schäden vollständig zu begleichen.

 

„Renke Brahms ist ein Glücksfall für die evangelische Friedensarbeit“

Renke Brahms hat nach Ansicht der evangelischen Friedensarbeit in den vergangenen zehn Jahren als EKD-Friedensbeauftragter wichtige und deutliche Akzente in friedenspolitischen und friedensethischen Fragen gesetzt. Der Leitende Theologe der Bremischen Evangelischen Kirche ist seit dem 1. Oktober 2008, also seit zehn Jahren, der erste Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.

 

Friedensethik und Rüstungsexporte gehen nicht zusammen – was können wir tun?

Die Evangelische Kirche im Rheinland hat auf der Synode 2018 mit dem Friedenswort einen Impuls gesetzt, Kirche des gerechten Friedens zu werden. Dieser Impuls soll einen Konsultationsprozess in Gang setzen, über den bei der Landessynode 2021 zu berichten ist. Einer der Schmerzpunkte der eigenen Schuldverstrickung ist der Export von Waffen- und Rüstungsgütern aus Deutschland. Die Friedensethik der Evangelischen Kirche im Rheinland und Rüstungsexporte passen nicht zusammen.

 

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) feiert ihr 50-jähriges Bestehen

1968. Es war ein Jahr der Auf- und Umbrüche. Die Studentenrevolte in Westeuropa sorgte für gesellschaftliche Diskussionen, in der Tschechoslowakei wurde der „Prager Frühling“ von Panzern des Warschauer Paktes niedergewalzt, der Vietnam-Krieg bestimmte die außenpolitischen Debatten. In dieser aufgewühlten und ereignisreichen Zeit wurde im Dezember 1968 die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) gegründet.

 

10 Jahre „weltwärts“ ein großer Erfolg

(14.09.2018) 10 Jahre, nachdem das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und zivilgesellschaftliche Organisationen den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst weltwärts auf den Weg gebracht haben, ziehen die deutschen Interessenverbünde der Träger eine positive Bilanz: „weltwärts stärkt das Bewusstsein für die gemeinsame Verantwortung zur Umsetzung der Agenda 2030, bei den Freiwilligen, bei den beteiligten Partnerorganisationen im Norden und Süden und bei den Menschen im Umfeld der Freiwilligen“, heißt es in einem Thesenpapier.

 

Mehr für´s Militär? Nicht mit uns!

(13.09.2018) Anlässlich der Haushaltsberatungen überreichte die Friedensbewegung heute an Politiker aus Regierungs- und aus Oppositionsfraktionen 90.000 Unterschriften gegen die Erhöhung des Rüstungsetats auf 2%. Lars Klingbeil, MdB SPD stellte sich dem Gespräch  genauso wie Anton Hofreiter, MdB und Katja Keul von Bündnis 90/Die Grünen und Heike Hänsel, MdB und Alexander Neu, MdB aus der Bundestagsfraktion Die Linke.

 

Friedenskonsultation in Wittenberg

Vom 12.-14. September fand in Lutherstadt Wittenberg die Friedenskonsultation auf dem Weg zur EKD-Synode 2019 mit dem Schwerpunktthema „Frieden“ statt. Daran nahmen auch Mitglieder und Teile des Vorstands, zum Teil als Inputgeber*innen sowie Mitarbeitende in der Vorbereitungs- und Steuerungsgruppe, aktiv teil. Auch die Geschäftsstelle begleitete und unterstützte die Konsultation sowohl medial als auch vor Ort.

 

Veranstaltungen

 

Badische Kirche plant Kampagne für eine neue zivile Sicherheitspolitik

Die Evangelische Landeskirche in Baden lädt am 12. Dezember zu einem Sondierungsgespräch für eine gemeinsame Kampagne für eine neue zivile Sicherheitspolitik nach Karlsruhe ein. Grundlage dafür ist eine von einer interdisziplinär und ökumenisch zusammengesetzten Arbeitsgruppe erarbeitetes alternatives Konzept der Friedenssicherung „Sicherheit neu denken – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“. 

Einladung der Evangelischen Landeskirche in Baden zum Sondierungsgespräch "Sicherheit neu denken" am 12. Dezember

Brief des Evangelischen Oberkirchenrats der Badischen Landeskirche an die EAK-Mitglieder

Sondierungstreffen am 12. Dezember 2018

Karlsruhe, 8. Oktober 18

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie zu einem Sondierungstreffen für eine gemeinsame Kampagne für eine neue zivile Sicherheitspolitik einladen. Dieses Treffen wird am

12. Dezember 2018 von 11:30 Uhr bis 17:00 Uhr
in Karlsruhe (Evang. Oberkirchenrat, Blumenstr. 1-7) stattfinden.

 

"Wir wollen die EU - als Friedensakteur!"

Am 25. Mai 2019 finden in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) Wahlen zum Europäischen Parlament (EP) statt. Das EP hat sich größere Einflussmöglichkeiten gegenüber dem Rat, den Regierungen in der EU, und der Kommission, der politisch unabhängigen Exekutive der EU, erkämpft und damit seine Bedeutung gesteigert.

 

Sonstiges

 

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Friedhof 4, 44135 Dortmund
Telefon: +49 (0)231 533827-0
Fax: +49 (0)231 533827-20
mitte-west(at)datenschutz.ekd.de

Mit herzlichen Grüßen,
Max Weber

Referent der EAK

 

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