Aktuelles

EKD

(22.06.2017) Ein neues Nachdenken über den Artikel 16 der Confessio Augustana, wonach Christen rechtmäßig Kriege führen können, hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, gefordert. Zum Gedenktag der Confessio Augustana (25. Juni) sprach sich der Theologe für eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Aussagen der lutherischen Bekenntnisschrift aus.

EKD

Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, hat anlässlich der Abschlussveranstaltung der Projektstelle „zivil statt militärisch“ der AGDF die Bedeutung einer zivilen, gewaltfreien Konfliktbearbeitung betont.

Stellenausschreibung

Der Friedenskreis Halle e. V. entstand in Folge der friedlichen Wende1989 aus verschiedenen Bürgerinitiativen. Im Friedenskreis Halle arbeiten Menschen unterschiedlichen Alters, Nationalität, Weltanschung und Religion haupt- und ehrenamtlich zusammen. Ziel der gemeinsamen Arbeit ist die aktive Gestaltung einer Welt des partnerschaftlichen, gerechten und gewaltfreien Zusammenlebens in Vielfalt. Der Verein engagiert sich im In- und Ausland in den Bereichen Friedensbildungsarbeit, Freiwilligendienste und friedenspolitisches Handeln. Der Friedenskreis Halle e. V.

pax christi und Internationaler Versöhnungsbund fordern „Tag der Friedensbildung“

Angesichts zunehmender zwischenstaatlicher und innerstaatlicher Konflikte fordert die pax christi-Kommission Friedensbildung gemeinsam mit dem deutschen Zweig des Internationalen Versöhnungsbundes eine deutliche Stärkung der Friedensbildung in Schulen und außerschulischen Einrichtungen sowie der internationalen Zusammenarbeit  - durch Friedensdienste, Projekte für Gewaltprävention und Friedensförderung.

Das Friedensgutachten ist das Jahrbuch der führenden deutschen Friedensforschungsinstitute, das erstmalig im Jahr 1987 herausgegeben wurde und seitdem jährlich erscheint. In einer einleitenden Stellungnahme der Herausgeberinnen und Herausgeber sowie in rund zwanzig Einzelanalysen werden im Friedensgutachten aktuelle Konflikte analysiert, bilanziert und bewertet. Zudem werden außen- und sicherheitspolitische Fragen betrachtet und konkrete Empfehlungen für die Friedens- und Sicherheitspolitik in Deutschland und Europa formuliert.

Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau 18.05.2017

Das Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Torgau zeigt vom 18. Mai bis 16. Juli 2017 die Sonderausstellung „Graben für den Frieden? – Bausoldaten in der DDR“. Die Ausstellung steht im Horizont des Reformationsjubiläums, denn sie erzählt die Geschichte von jungen Männern, die häufig aus religiösen Gründen handelten und zu ihren religiösen Grundüberzeugungen standen. Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die hohe Zahl von Minderjährigen in der Bundeswehr scharf kritisiert. „Es ist erschreckend, dass die Zahl minderjähriger Soldaten ihren höchsten Stand seit Aussetzung der Wehrpflicht erreicht hat“, betonte Jasmin Schwarz, die EAK-Referentin für Kriegsdienstverweigerung.

Evangelisches Bildungszentrum, Bad Alexandersbad 28.06.2017
Studienkurs für Haupt- und Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

(28.-30. Juni 2017)
Wie können wir auch in der modernen konfliktreichen Welt nach den Regeln der Bergpredigt leben? Der amerikanische Psychologe Marshall B. Rosenberg beantwortet diese Fragen mit seinem Modell der „Gewaltfreien Kommunikation“. Er entwickelte es im Kontext der amerikanischen Friedens- und Bürger-rechtsbewegung. Es ist also auch ein Programm mit klarem politischem Selbstbewusstsein. Die spirituellen Wurzeln liegen in der jüdisch-christlichen und in der buddhistischen Tradition.

Quelle:
AGDF

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat Ulrich Frey als einen Menschen gewürdigt, der sich große Verdienste um die Sache des Friedens in der Kirche und der Gesellschaft erworben hat. „Über viele Jahrzehnte hat Ulrich Frey die christliche Friedensarbeit maßgeblich mitgeprägt und er setzt sich auch heute noch unermüdlich für die Sache des Friedens ein“, unterstrich AGDF-Vorsitzender Horst Scheffler. Der langjährige AGDF-Geschäftsführer feiert am 3. Juni seinen 80. Geburtstag.

Evangelische Friedensarbeit

(30.05.2017) Es ist ein radikaler und konsequenter Aufruf für den Frieden, das „Magdeburger Friedensmanifest“. Es ist eine generelle Absage an Gewalt, ohne Wenn und Aber. Es ist ein Aufruf zur aktiven Gewaltlosigkeit. Und es ist ein Signal auch an die evangelische Kirche, ebenso aber auch an alle Kirchen, Jesus auf seinem Weg des Gewaltverzichts in allen Lebensbereichen nachzufolgen und an einer zukünftigen Friedensordnung mitzuwirken.

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