Aktuelles

EKD

Der Verein für Friedensarbeit im Raum der EKD sucht zum 1. Januar 2017 eine Referentin oder einen Referenten (50 %) für die evangelische Friedensarbeit zur Unterstützung der inhaltlichen Tätigkeit des Friedensbeauftragten des Rates der EKD. Die Stelle ist zunächst für zwei Jahre befristet, eine Verlängerung ist angestrebt. Dienstort ist Bonn. Die genaue Stellenausschreibung ist angefügt.

Evangelische Friedensarbeit

Wie können Kirchen zu Kirchen des gerechten Friedens werden? Und das in gesellschaftlichem Wandel und zur Erneuerung der Kirchen aus dem Geist des Gerechten Friedens? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine viertägige ökumenische Konsultation „How to become a just peace church – Gesellschaftlicher Wandel und Erneuerung der Kirche aus dem Geist des Gerechten Friedens“, zu der die Evangelische Kirche in Deutschland, die Evangelische Friedensarbeit, die Evangelische Akademie Villigst und die Evangelische Akademie  zu Berlin in die deutsche Hauptstadt eingeladen hatten.

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen in einem Brief aufgefordert, auf die Aufstockung des Wehretats um fünf Milliarden Euro auf rund 39 Milliarden Euro bis 2020 zu verzichten und stattdessen diese Gelder zivilen Strategien der Prävention und Konfliktbearbeitung zur Verfügung zu stellen.

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat vor einer schleichenden Militarisierung der Politik der Europäischen Union gewarnt. Anlass dafür sind die von der EU-Kommission im Juli vorgeschlagene Ausweitung des Instruments für Stabilität und Frieden, um so auch die militärische Ertüchtigung in Drittstaaten zu ermöglichen. Darüber hinaus soll das Budget um 100 Millionen Euro aufgestockt werden. Im Blick sind dafür Gelder aus dem Instrument für Entwicklungszusammenarbeit. Über den Vorschlag der EU-Kommission wird auch der Deutsche Bundestag beraten.

Quelle:

Pfarrer Horst Scheffler ist von der Mitgliederversammlung der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) in Wiesbaden in seinem Amt als Vorsitzender einstimmig bestätigt worden. Scheffler steht seit 2007 an der Spitze des evangelischen Friedensverbandes, dem insgesamt 32 Organisationen und Institutionen angehören, die mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Arbeitsprogrammen im In- und Ausland Friedensarbeit leisten.

Quelle:

Die evangelische Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat sich für eine Politik ausgesprochen, die sich von der Vorrangstellung von Militär, Waffen und Gewalt löst und einer nachhaltigen Friedenslogik folgt. In einer von der Mitgliederversammlung der AGDF in Wiesbaden verabschiedeten Resolution fordert der Friedensverband einen vollständigen Stopp der von Deutschland ausgehenden Rüstungsexporte, auch der bereits genehmigten, außerdem einen konsequenten Einsatz für Abrüstung, auch bei Nuklearwaffen, sowie die Bereitschaft zu einseitigen Schritten bei der Abrüstung.

Quelle:

Wo gibt es Lebens-Räume für den Frieden? Wie können diese aussehen und gestaltet werden? Und wie können diese Räume vielleicht die Kirche verändern? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein gemeinsamer Workshop der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Mainz.

Lesung, Workshop, Festival Mittwoch 21. September 11:00 - 17:00 Den Haag Innenstadt

Mit zahlreichen Aktivitäten feiert Den Haag vier Tage lang den Internationalen Tag des Friedens der Vereinten Nationen. So können Sie während des Just Peace Festivals am Friedenslauf teilnehmen und sich an musikalischen Auftritten erfreuen. Exklusiv am Haager Internationalen Tag der offenen Tür erhalten Interessenten einen Einblick in einige internationale Organisationen, darunter den Internationalen Strafgerichtshof und den Friedenspalast (Vredespaleis). Für Kinder gibt es diverse interaktive Kurse.

Aus Krisen nichts gelernt - Friedensförderung und Krisenprävention kein Schwerpunkt im Bundeshaushalt 2017

Mit massiver Gewalt ausgetragene Konflikte in vielen Regionen der Erde waren auch im letzten Jahr zentrale Herausforderungen für die Politik. Von der Notwendigkeit der Krisenbewältigung insbesondere der Fluchtursachenbekämpfung ist allerorts die Rede. Langsam setzt sich die Einsicht durch, dass eine langfristig ausgerichtete Krisenprävention wesentlicher Bestandteil deutscher Politik sein muss.
Auch Deutschland selbst ist nicht gegen eine Entwicklung gefeit, die zunehmendes Gewaltpotential in der eigenen Gesellschaft offenbart: Menschenverachtende Gewalttaten gegen Geflüchtete, offensichtlicher Rassismus und soziale Exklusion sind keine randständigen Phänomene mehr.

"Was ist zu tun?" ist eine häufig gestellte Frage der letzten beiden Jahre:

Mit der Zustimmung zur Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung, die erstmals Erfordernisse des innerstaatlichen, internationalen und globalen Handelns sowohl im "Norden" als auch im "Süden" definiert, setzte die deutsche Regierung einen klaren Rahmen: Menschen, Planet, Wohlstand, Frieden und Partnerschaft sind unteilbar miteinander verbunden. Die Einbeziehung aller Ressorts ist zur Umsetzung der 17 Ziele erforderlich. Der Beteiligung der Zivilgesellschaft wird eine zentrale Rolle zugemessen. Dass es Zeit wird, neue Wege zu beschreiten, machte auch die schon Ende 2014 von der Bundeskanzlerin und dem Entwicklungsminister vorgestellte Zukunftscharta deutlich.

Die vollständige Stellungnahme finden Sie unter: friedensdienst.de.

Konsortium Ziviler Friedensdienst

Erfahrungen aus dem ZFD zeigen, dass Frieden vor Ort entsteht. Dazu braucht es eine starke Zivilgesellschaft, die politisch und mit Fachwissen in ziviler Konfliktbearbeitung gestärkt werden muss. Für nachhaltigen Frieden sind langfristige Engagements und Planungssicherheit vonnöten. Krisenreaktionen und Sonderinitiativen greifen meist zu kurz.

„Frieden wird vor Ort gemacht“, erläutert Jürgen Deile, Sprecher des Konsortiums ZFD. „Die Zivilgesellschaft spielt dabei eine besondere Rolle. In fragilen und von Konflikten betroffenen Regionen sind es die Menschen an der Basis, die Frieden erwirken und den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Unsere Aufgabe ist es, diesen Menschen an der Seite zu stehen und ihre Organisationen zu stärken.“

Den vollständigen Text finden Sie unter: www.evangelische-friedensarbeit.de

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