Aktuelles

Evangelische Landeskirche in Baden

Die Evangelische Landeskirche in Baden lädt am 12. Dezember zu einem Sondierungsgespräch für eine gemeinsame Kampagne für eine neue zivile Sicherheitspolitik nach Karlsruhe ein. Grundlage dafür ist eine von einer interdisziplinär und ökumenisch zusammengesetzten Arbeitsgruppe erarbeitetes alternatives Konzept der Friedenssicherung „Sicherheit neu denken – von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“. 

Evangelische Friedensarbeit

Die evangelische Friedensarbeit hat den Theologen Helmut Gollwitzer, der vor 25 Jahren starb, als einen wichtigen Mahner für eine konsequente christliche Friedensethik gewürdigt. „Gollwitzer war über viele Jahre hinweg das Gewissen der evangelischen Kirche“, so Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

Brief des Evangelischen Oberkirchenrats der Badischen Landeskirche an die EAK-Mitglieder

Sondierungstreffen am 12. Dezember 2018

Karlsruhe, 8. Oktober 18

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir möchten Sie zu einem Sondierungstreffen für eine gemeinsame Kampagne für eine neue zivile Sicherheitspolitik einladen. Dieses Treffen wird am

12. Dezember 2018 von 11:30 Uhr bis 17:00 Uhr
in Karlsruhe (Evang. Oberkirchenrat, Blumenstr. 1-7) stattfinden.

EAK

Mitgliederversammlung in Berlin verabschiedet scheidenden Bundesvorsitzenden Dr. Christoph Münchow – Neuer Vorstand gewählt

Mit der Neuwahl des Vorstands hat die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden in Berlin die personellen Weichen für die kommenden drei Jahre gestellt. Gleichzeitig wurde der bisherige Bundesvorsitzende Dr. Christoph Münchow (Radebeul), der nicht mehr für den Vorsitz kandidierte, verabschiedet. Der frühere Oberlandeskirchenrat der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Sachsens war seit 2012 Bundesvorsitzender der EAK.

EAK

Studientag von Evangelischer Akademie zu Berlin und EAK: 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg – Erinnern für die Zukunft

Was haben die Kirchen aus der Vergangenheit gelernt? 100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs stand diese Frage im Mittelpunkt eines Studientages „Kriege beenden – Frieden beginnen“ der Evangelischen Akademie zu Berlin und der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Berlin. Und dabei wurde deutlich, welche Entwicklung die Friedensethik und die Kirchen in diesen 100 Jahren erlebten, aber auch, wie aktuell diese Frage nach wie vor ist.

EAK

Für ihr erfolgreiches, langjähriges unabhängig gewaltfreies Handeln und ihren Einsatz für zivile Konfliktbearbeitung wurde in Berlin der „Friedrich Siegmund-Schultze-Förderpreis für gewaltfreies Handeln“ der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) als Evangelischer Friedenspreis an den internationalen christlichen Friedensdienst EIRENE aus Neuwied ausgezeichnet. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.

AGDF

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) hat die Verleihung des Friedensnobelpreises an Denis Mukwege und Nadia Murad begrüßt und den jahrelangen Einsatz beider zur Bekämpfung von sexueller Gewalt als Waffe in Kriegen und Konflikten gewürdigt.

Evangelische Friedensarbeit

Hundert Jahre nach Ende des Ersten Weltkriegs stehen die Rolle der Kirchen bei diesem Weltenbrand, aber auch die Lehren, die die Kirchen daraus gezogen haben, im Mittelpunkt eines Studientages „"Kriege beenden –- Frieden beginnen. 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg: Erinnern für die Zukunft“" am 10. Oktober in Berlin. Veranstalter des Studientages sind die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) in Kooperation mit der Evangelischen Akademie zu Berlin.

Evangelische Friedensarbeit

Dass Gewaltfreiheit eine christlich gebotene Alternative ist, das zeigt Theo Ziegler in seinem lesenswerten Buch „Motive und Alternativentwürfe christlicher Pazifisten“. Und er zeigt auch, wie diese gewaltfreie Alternative auch zum Thema im Religionsunterricht werden kann. 

AGDF

Die deutliche Zunahme von rechtspopulistischen und rechtsextremistischen Strömungen, von rassistischen und antisemitischen Stimmen gefährdet nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) den Frieden in der Gesellschaft. „Dagegen setzen wir uns zur Wehr“, heißt es in einer Resolution, die die AGDF-Mitgliederversammlung in Bonn verabschiedet hat. Darin betont der Friedensverband: „Wir treten dafür ein, die Würde eines jeden Menschen zu achten und die Rechte aller Menschen zu wahren. Wir wehren uns gegen Rassismus und Antisemitismus.“

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