Aktuelles

Leipzig 24.11.2019

Liebe Friedensfreundinnen und -freunde, liebe Kolleginnen und Kollegen,

Evangelischer Friedensverband verweist auf ein aktuelles Urteil des Verwaltungsgerichts Halle

Soldatinnen und Soldaten, die nach einem erfolgreichen KDV-Verfahren die Bundeswehr verlassen, müssen häufig hohe Beträge zurückzahlen. Das betrifft Personen, die über die Bundeswehr studiert oder eine Ausbildung gemacht haben, also ihr Gehalt durch die Bundeswehr erhielten. Diejenigen Kosten für die so erlangten Vorteile für ihr zivilberufliches Leben, die nicht mit der bisherigen Dienstzeit verrechnet werden können, müssen sie dann zurückzahlen.

Evangelische Kirche im Rheinland, Bonn 23.11.2019
2. Friedensethischer Studientag

Die Evangelische Kirche im Rheinland (EKiR) hat auf der Synode 2018 mit dem Friedenswort einen Impuls gesetzt, Kirche des gerechten Friedens zu werden. Darüber wird jetzt im Rahmen eines Konsultationsprozesses auf den unterschiedlichen kirchlichen Ebenen beraten. Über die Ergebnisse wird auf der Landessynode 2021 berichtet.
Drei Studientage begleiten den Konsultationsprozess. Der erste der drei Studientage hat sich 2018 damit auseinandergesetzt, welche Handlungsmöglichkeiten die EKiR im Blick auf Rüstungsexporte hat.

Evangelische Akademie Frankfurt 16.11.2019
Studientag

Was macht es mit einem Menschen, wenn er als Kind oder Jugendlicher unbegleitet in ein fremdes Land kommt, um zu über­leben? Wie findet dieser Mensch eine neue Heimat? Damals, nach dem 9. November 1938, wurden ca. 10.000 jüdische Kinder mit Kindertransporten nach England gerettet. Davon handelt der Roman „Hotel Dellbrück“ von Michael Göring.

Evangelische Friedensarbeit

(27.10.2019) Die stellvertretende Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Annette Kurschus, wird im kommenden Jahr beim kirchlichen Aktionstag am Fliegerhorst Büchel in der Eifel die Predigt halten. Annette Kurschus, die auch Präses der Evangelischen Kirche in Westfalen ist, sagte der Projektgruppe „Kirche gegen Atomwaffen“, die sich zu einer Sitzung in Frankfurt am Mainz traf, ihre Teilnahme auf eine entsprechende Anfrage zu. Der kirchliche Aktionstag soll am 6. Juni 2020 stattfinden. 

Der Autor Elmar Klink hat über den Philosophen, gewaltfreien Vordenker, Friedensaktiven und IdK-Mitglied Nikolaus Koch (1912-1991) eine biografische Werkskizze verfasst.
In Kochs über 40-jährigem kontinuierlichem Wirken nach 1945 in der westdeutschen Friedensbewegung spiegelt sich eine Geschichte des politischen Pazifismus wieder.

Die Themen sind:

AGDF

Die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) fordert nach dem rechtsextremen Anschlag auf die jüdische Synagoge in Halle eine breit angelegte Förderung von demokratischer Partizipation und gesellschaftlicher Konfliktbearbeitung. „Damit unser Zusammenleben nicht durch noch mehr Gewalt gefährdet wird, brauchen wir eine aktive Demokratie und eine breit verankerte konstruktive Konfliktkultur, um angemessen und wirksam auf die gesellschaftlichen Konflikte reagieren zu können“, betont Jan Gildemeister, der Geschäftsführer der AGDF.

AGDF

(14.10.2019) Mit dem erneuten Einmarsch türkischer Truppen und sogenannter befreundeter syrischer Milizen in Syrien hat die Türkei nach Ansicht der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) das Völkerrecht gebrochen und eine längere kriegerische Auseinandersetzung mit ungewissen Folgen begonnen. „Eines ist bereits klar: Opfer sind primär die Zivilbevölkerung und in der Türkei gestrandete Geflüchtete“, so Jan Gildemeister, der AGDF-Geschäftsführer.

EKD

(11.10.2019) Der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat den Einmarsch türkischer Truppen in Syrien scharf kritisiert und vor einer weiteren Eskalation in dieser Krisenregion gewarnt. Gleichzeitig forderte der Theologe die Bundesregierung auf, zusammen mit den anderen EU-Staaten, aber auch im UN-Sicherheitsrat diplomatische Schritte zu unternehmen, um auf den NATO-Verbündeten Türkei einzuwirken, „dass die völkerrechtswidrige Invasion“ sofort beendet wird.

Publikation

Auf dem Nordfriedhof in Dresden erinnern unscheinbare Grabstätten an Friedrich Olbricht und Hans Oster. Die Generäle waren als Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 hingerichtet worden. Denkmäler für Widerständler, Deserteure, Kriegsdienstverweigerer sind fast immer schmucklos und selten auffällig platziert.  Peter Richter und Norbert Haase beschreiben und analysieren diese "Erinnerungskultur" in ihrer Dokumentation "Denkmäler ohne Helden". Am 26. September ab 19.30 Uhr stellen die Autoren ihre Neuerscheinung in Dresden vor ("Richters Buchhandlung", Förstereistr. 44, 01099 Dresden).

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