Aktuelles

"Ruslan Kotsaba, der ursprünglich die Proteste am Maidan unterstützt hatte, sprach sich im Januar 2015 gegen die Kriegführung der Ukraine im Osten des Landes aus. In einer Videobotschaft an Präsident Petro Poroschenko erklärte er, er werde sich der Einberufung verweigern und würde eher fünf Jahre Gefängnis auf sich nehmen als auf seine "im Osten lebenden Mitbürger" zu schießen. Er rief seine Landsleute auf, ebenfalls den Kriegsdienst zu verweigern."

Mehr zu dem Thema erfahren sie unter: www.connection-ev.org.

Quelle:

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) hat die Bundesregierung aufgefordert, auf die Rekrutierung von Minderjährigen für die Bundeswehr zu verzichten und auch die zunehmende Nachwuchswerbung für den Beruf als Soldat in Jugendeinrichtungen einzustellen. Anlass dafür ist der Internationale Tag gegen den Einsatz von Kindersoldaten („Red Hand Day“), der seit 2002 jährlich am 12. Februar begangen wird, und an dem an das Schicksal von Kindern erinnert werden soll, die zum Einsatz in Kriegen und bewaffneten Konflikten gezwungen werden.

Die 19-jährige Tair Kaminer hatte am 10. Januar 2016 im Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt: "Solange der gewaltvolle militärische Weg gegangen wird, schaffen wir eine Generation voller Hass. Wir müssen dies jetzt stoppen!" Tair Kaminer wurde inzwischen zwei Mal verurteilt, am 10. Januar zu 20 Tagen und am 2. Februar 2016 zu 25 Tagen Haft.

Ende Januar schloss sich ihr eine weitere Kriegsdienstverweigerin an, die 20-jährige Tanya Golan. "Ich weigere mich, Teil einer Organisation zu sein, die seit Jahrzehnten Millionen ihrer bürgerlichen Rechte beraubt." Auch sie wurde inhaftiert.

Connection e.V. fordert mit der DFG-VK Hessen und der War Resisters' International die sofortige Freilassung von Tair Kaminer und Tanya Golan und die Einstellung aller Verfahren gegen KriegsdienstverweigerInnen.

Weitere Informationen finden sie unter: www.connection-ev.de

Quelle:

Am 8. Februar 1956 beschloss das Bundeskabinett die Wiedereinführung der Wehrpflicht

Die „Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden“ (EAK) kann in diesem Jahr auf ihr 60-jähriges Bestehen blicken. Dieses Jubiläum will der evangelische Friedensverband in diesem Sommer mit einer Veranstaltung in Bonn feiern und an die langjährige Arbeit und den Einsatz für das Menschenrecht auf Kriegsdienstverweigerung und die Arbeit für Kriegsdienstverweigerinnen und Kriegsdienstverweigerer erinnern.

1956 spielte die Wiederbewaffnung Deutschlands in der politischen Diskussion eine große Rolle. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges hatte es deutliche Widerstände gegen eine neue deutsche Armee gegeben, der bundesdeutsche Beitritt zur NATO 1955 sorgte für heftige innenpolitische Debatten, im November 1955 erhielten die ersten Freiwilligen der neuen Bundeswehr ihre Ernennungsurkunden. Eine wichtige Zäsur in dieser Entwicklung bildet der 8. Februar 1956. Denn an diesem Tag beschloss das Bundeskabinett die Wiedereinführung der allgemeinen Wehrpflicht, die mit dem 7. Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes vom 18. März 1956 in die Verfassung aufgenommen wurde.

Das Friedensthema gewinnt nach Ansicht des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Renke Brahms, wieder mehr an Bedeutung. Bei der Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD, die in der Evangelischen Akademie in Tutzing tagt, verwies Brahms auf die zahlreichen Initiativen in einzelnen Landeskirchen, aber auch auf die aktuellen politischen Diskussionen im Zusammenhang mit der Flüchtlingssituation und der militärischen Intervention im Nahen Osten. „Es ist wichtig, dass in den Landeskirchen, aber auch in den Gemeinden, Gruppen und Initiativen weiter Friedensfragen diskutiert werden, damit diese dann auf der EKD-Ebene zusammengeführt werden und dort auch in einem breiten Rahmen zur Sprache kommen“, betonte der EKD-Friedensbeauftragte.

"Die Theaterproduktion „Kampfeinsatz“ zeichnet auf der Grundlage von Interviews mit sogenannten Kriegsheimkehrern der Bundeswehr und Traumatherapeuten, sowie Zeitungsberichten und Dokumentationen über Menschen, die aus Deutschland kommend an Kriegshandlungen aktiv teilgenommen und Gewalt in unterschiedlicher Form erlebt und/oder ausgeübt haben, die Lebenswege verschiedener fiktiver Figuren nach."

Aktuelle Termine finden sie hier.

Quelle:

Die 19-jährige Tair Kaminer hatte am 10. Januar im Rekrutierungsbüro in Tel Hashomer ihre Kriegsdienstverweigerung erklärt. Noch am gleichen Tag wurde sie zu 20 Tagen Haft verurteilt.
Connection e.V. bittet um Protestschreiben an den israelischen Verteidigungsminister Moshe Ya'alon und um Solidaritätsschreiben an Tair Kaminer. 
Unter www.Connection-eV.org/israel-refuser-form steht ein Formular bereit.

Quelle:

Die Arbeitsgemeinschaft Mennonitischer Gemeinden in Deutschland hat die Entscheidung des Deutschen Bundestages zum militärischen Einsatz der Bundeswehr in Syrien kritisiert. Auch der Friedensbeauftragte der EKD, zwei evangelische Friedensverbände und die Siebenten-Tags-Adventisten äußerten sich kritisch.

Mehr dazu unter: www.apd.info

Tair Kaminer, 19 Jahre alt, israelische Kriegsdienstverweigerin erklärt die Gründe ihrer Verweigerung, nachzulesen unter: connection-ev.org.

Quelle:

"In der Debatte über die Schritte gegen den Terrorismus sagt Brot für die Welt: Die militärische Logik ist keine Option."

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