Aktuelles

Evangelische Friedensarbeit

(04.02.2018) Das Gespräch suchen, Räume für einen Dialog schaffen, Vertrauen bilden, aber auch sich gegenseitig zuhören und wahrnehmen, das könnten Wege sein, die Russland-Ukraine-Konflikt zu entschärfen. Davon zeigt sich Renke Brahms, der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), überzeugt. Dabei könnten und sollten seiner Auffassung nach die Kirchen eine wichtige Rolle spielen. „Wir müssen Betroffene zu Beteiligte machen“, meinte er in Loccum bei der Studientagung der evangelischen Friedensarbeit.

(03.03.2018) Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK)) hat den erneuten Strafprozess gegen den ukrainischen Journalisten und Friedensaktivisten Ruslan Kotsaba scharf kritisiert. Angeklagt ist der Journalist, weil er vor drei Jahren einen Aufruf an alle Ukrainer veröffentlicht hat, in dem er seine Landsleute dazu aufruft, sich dem Bürgerkrieg entgegenzustellen und den Wehrdienst zu verweigern.

Ökumenische FriedensDekade

(02.02.2018) Das diesjährige zentrale Plakatmotiv der Ökumenischen FriedensDekade steht fest. Im Rahmen eines bundesweit ausgeschriebenen Plakatwettbewerbs entfiel nun die Auswahl auf den Entwurf von Michaele Gruchot aus Berlin.

Württemberg war in den 1980er Jahren ein Kristallisationspunkt der Friedensbewegung. Mutlangen, Heilbronn, Großengstingen und Neu-Ulm standen für die vielfältigen Proteste und Demonstrationen gegen die geplante Stationierung der amerikanischen  Pershing II-Raketen. Blockaden, Friedensdemonstrationen, eine Menschenkette zwischen Stuttgart und Neu-Ulm bestimmten das Bild. Pfarrerinnen und Pfarrer spielten dabei eine wichtige Rolle. Dies zeigt ein Aufsatz von Ulrich Schmitthenner, der in einem aktuellen Sammelband zur Geschichte der württembergischen Pfarrerschaft erschienen ist.

Evangelische Friedensarbeit

(01.02.2018) Es war sicher eins der umstrittenen Projekte der evangelischen Friedensarbeit im Reformationsjubiläum, das Café #Friedenswege im Rahmen der Weltausstellung Reformation in Wittenberg. Hier hatten sich die Konferenz für Friedensarbeit im Raum der EKD, die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK), die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) und die Evangelische Seelsorge in der Bundeswehr entschlossen, sich gemeinsam für das Thema Frieden stark zu machen und zukunftsweisende Impulse zu setzen.

EAK

(30.01.2018) Die Friedensbeauftragten von neun evangelischen Landeskirchen haben sich in Schreiben an Bundestagsabgeordnete, die in der vergangenen Legislaturperiode Mitglied im Haushalts- oder Verteidigungsausschuss des Bundestages waren, gewandt und sie darin aufgefordert, in der kommenden Legislaturperiode und bei den Koalitionsverhandlungen die Forderung der NATO nach einer Erhöhung des Verteidigungshaushaltes um zwei Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes abzulehnen und stattdessen zivilen Strategien der Prävention und Konfliktbearbeitung den Vorrang zu geben.

Evangelische Friedensarbeit

(29.01.2018) Der Rückblick auf das Reformationsjubiläum, die aktuellen Prozesse in den Landeskirchen auf dem Weg zu einer Kirche des gerechten Friedens und der Blick auf das Schwerpunktthema Frieden bei der EKD-Synode 2019 stehen im Mittelpunkt der neunten Konferenz für Friedensarbeit im Raum der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die am 4. und 5. Februar in der Evangelischen Akademie in Loccum zusammenkommt.

(24.01.2018) Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) trauert um Dr. Peter Schicketanz, der vor wenigen Tagen im Alter von 86 Jahren verstorben ist. Der evangelische Pfarrer setzte sich über Jahrzehnte hinweg für die Bausoldaten in der Nationalen Volksarmee der DDR ein, ebenso aber auch für eine Seelsorge an Wehrpflichtigen in der DDR. „Peter Schicketanz stand als Pfarrer immer wieder Menschen zur Seite, die aus ihrem Gewissen heraus den Dienst mit der Waffe ablehnten.

ÖRK

(24.01.2018) In seiner Botschaft an das Weltwirtschaftsforum hat der Generalsekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, Pastor Dr. Olav Fykse Tveit, verdeutlicht, dass es für ihn kaum eine größere Antithese zur Vision von einem gemeinsamen Leben und einer geteilten Verantwortung geben könne als die fortdauernde Existenz von Nuklearwaffen und deren Unterstützung durch Politik und Gesellschaft.

AGDF

(22.01.2018) Nach der Ankündigung der Bundesregierung, Waffenlieferungen in Länder zu stoppen, die am Jemen-Krieg beteiligt sind, hält es die Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF) für angebracht, auch die deutschen Rüstungsexporte an die Türkei wegen ihrer Kriegsbeteiligung in Syrien umgehend einzustellen. „Es kann nicht angehen, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

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