Aktuelles

Gemeinsame Erklärung des pax christi-Präsidenten Bischof em. Heinz Josef Algermissen und des Friedensbeauftragten des Rates der Evangelischen Kirche Deutschlands Renke Brahms

Kluge zivile Friedenspolitik und effektive Abrüstungsverträge können der Zukunft ein menschliches Gesicht geben. Dafür engagieren wir uns ökumenisch in der Friedensbewegung.

Interview Domradio mit Wolfgang Buff (stellv. Vorsitzender EAK)

DOMRADIO Sendung: Der Tag, 24.08.2018
Die Bundeswehr nutzt die weltgrößte Videospielemesse Gamescom für umstrittenen Werbung. Noch bis Sonntag werden 350.000 Besucher erwartet.  Die Mittel der Nachwuchsgewinnung werden derzeit kontrovers diskutiert.

Berlin, Hotel Dietrich-Bonhoeffer-Haus 10.10.2018
EAK/Evangelische Akademie zu Berlin

Die Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) laden in Kooperation mit der Evangelischen Akademie zu Berlin herzlich zum Studientag „Kriege beenden – Frieden beginnen. 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg: Erinnern für die Zukunft“ am Mittwoch, den 10. Oktober 2018, nach Berlin ein.

Dietrich-Bonhoeffer-Haus in Berlin 09.10.2018
EAK/EKD

Die Evangelische Arbeisgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden (EAK) und die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) laden Sie herzlich zur Verleihung des Friedrich Siegmund-Schultze Förderpreises für gewaltfreies Handeln am Dienstag, dem 09. Oktober 2018 nach Berlin ein.

Evangelische Friedensarbeit

Bei einer Mahnwache zu den Jahrestagen der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki  in Bremen hat der Friedensbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Pastor Renke Brahms, die Bundesregierung aufgefordert, dem im vergangenen Jahr beschlossenen UN-Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Denn aus christlicher Sicht gebe es keine friedensethische Legitimation für Atomwaffen, so der Leitende Geistliche der Bremischen Evangelischen Kirche. Dabei regte er an, dass Bremen gemeinsam mit Rheinland-Pfalz eine entsprechende Bundesratsinitiative starten könnten.

Evangelische Friedensarbeit

In Bremen haben sich viele Menschen bei einer Gedenkfeier von Ludwig Baumann verabschiedet. Der Mitbegründer der Bundesvereinigung Opfer  der NS-Militärjustiz und letzter überlebende Wehrmachtsdeserteur war am 5. Juli im Alter von 96 Jahren verstorben. Friedhelm Schneider, der Vorsitzende des Europäischen Büros für Kriegsdienstverweigerung, würdigte dabei den Verstorbenen als einen Menschen, dessen Wirken getragen war vom langen Atem seiner Leidenschaft für eine Kultur des Friedens.

Unter dem Titel "Krieg 3.0“ ist das Begleitmaterial zum diesjährigen Bittgottesdienst für den Frieden erschienen. Der wird jeweils zur Ökumenischen FriedensDekade gefeiert, einer Gebetszeit, die jährlich in den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag stattfindet mit Friedensgebeten und vielfältigen meist ökumenischen Veranstaltungen.

Angeregt durch Veranstaltungen mit dem Dokumentarfilm "Schwerter zu Pflugscharen - Bausoldaten in der DDR" und die sich anschließenden Diskussionen entstand die Idee, ein Begleitmaterial zu erarbeiten, um insbesondere Lehrer_innen und Verantwortlichen in der Erwachsenenbildung Hintergrundinformationen zur Verfügung zu stellen.

Connection e.V.

(06.07.2018) Gestern starb Ludwig Baumann, Deserteur des II. Weltkrieges, im 97. Lebensjahr. Seit Jahrzehnten setzte er sich gemeinsam mit anderen Deserteuren seiner Zeit für die volle Rehabilitierung der von der NS-Justiz als Wehrkraftzersetzer und Verräter gebrandmarkten Menschen ein, die sich damals gegen das Unrechtsregime wandten. Er war Motor einer Bewegung, die an den verschiedensten Orten Deutschlands und Österreichs mit Deserteursdenkmälern eine wichtige Debatte über die Rolle der Wehrmacht im Nationalsozialismus, die Bedeutung der Desertion und Kriegsdienstverweigerung anstieß.

Evangelische Friedensarbeit

Es war ein eindrucksvolles und Mut machendes Zeichen von vielen Christinnen und Christen für eine atomwaffenfreie Welt. Genau ein Jahr nach der Unterzeichnung des UN-Atomwaffenverbotsvertrags waren mehr als 500 Menschen in die Eifel an den Bundeswehr-Fliegerhorst Büchel gekommen, um einen Gottesdienst zu feiern, aber auch, um ein Signal an die Bundesregierung zu senden, diesen Vertrag ebenfalls zu unterzeichnen.

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